verbotene Briefe

noch 45/44

Jahreswechsel 2016/17

 

Hallo Lisa,

 

zu den guten Wünschen für das neue Jahr gesellen sich auch meine.

Komm´gut ´rein in 2017

und vor allem:

komm auch wieder gut ´raus,

gesund und mit enger und liebevoller Beziehung zu Deinen Eltern!

 

Zur Information hier noch eine Kopie meiner Mail an Deine Mutter vom 29.Dezember 2016:

 

betr.:elterliche Vereinbarung

 

Werte H.H.*!

 

Ihrem Willen entsprechend verhängte vor achtzehn Monaten die Richterin am Amtsgericht Dr. Stephanie Wahsner gegen unsere Tochter ein väterliches Kontaktverbot.

 

In wenigen Stunden läuft die gerichtlich festgelegte Untersagung der Beziehungspflege zwischen Lisa und mir aus.

 

Der Start ins Jahr 2017 ist somit für unser gemeinsames Kind ein glücklicher. Die widernatürliche Trennung endet und Lisa hat beide Eltern an ihrer Seite.

Unter Beachtung ihrer Wünsche und Interessen obliegt uns Eltern die Sicherung des kindlichen Glücks.

Zur Verabredung und Vereinbarung der künftigen familiären Beziehungspflege erwarte ich Ihre Kontaktaufnahme.

 

Ein Anruf oder eine Mail (ggflls.auch ein Standardbrief) von Lisa kann erwartet werden und wäre zweifelsfrei hilfreich.

Ebenso könnte eine nutzbare Telefonnummer oder Mailadresse die elterliche und Vater-Kind-Kommunikation

wesentlich vereinfachen.

 

Bis zum 3.Januar sind Sie in Urlaub.Eine Kontaktaufnahne in der 1.Januarwoche kann somit erwartet werden.

Meine Kontaktdaten sind Ihnen bekannt.

 

Mit elterlichem Gruß

 

Gert Bollmann

 

Dieses Schreiben wird(anonymisiert), u.a. zur Kenntnisnahme für Lisa, auch auf meiner Homepage veröffentlicht.

 

Auf der Seite "Schriftverkehr" (bitte anklicken) kannst Du mehr lesen und Informationen erhalten.

 

Liebe Grüße

Dein Papa

 

noch 46

November 2016

 

Hallo Lisa!

Hallo Tante Lisa!

 

Ich weiß. Bei Dir geht grad turbomäßig das 15.Lebensjahr ab und Du gehörst "niemals nich und keinesfalls" und jetzt "schon garnich" zum Zielpublikum, bist kein Mitglied der target audience, der Zielgruppe, die Socke anspricht.

?? Na?

Socke, der Rabe.

Indes gehöre ich mit meinen nunmehr 63 Lenzen wieder dazu.

Freiwillig!

Zielgruppe Kleinkind und Großvater.

Und so kann ich mich als Fan vom kleinen Raben Socke outen.

 

Wie es sich für einen Opa gehört war ich mit Oma und unserem Enkelkind Maggie im Theaterzelt. Für die Lütte (also nicht die Oma) war es der erste (allererste!) Puppentheaterbesuch überhaupt. Obwohl und weil und immerhin ist Maggie bereits ein fast Zweieinhalbkäsehoch. Da ist Kultur ein Muss, ´ne Pflicht und ein Spaß.

 

Der Besuch im Augsburger Figurentheater der Familie Maatz, die bei uns in Karow gastierten, hat ihr, nicht nur wegen der großen Tüte süßen Popcorns, super gefallen. Auf meinem Schoß hatte sie zudem die beste Sicht auf das Geschehen auf der Bühne.

Für mich war lediglich ungewohnt (wahrscheinlich habe ich es vergessen) wie laut doch solche Zwerge sein können wenn sie Socke und seine Freunde rufen oder warnen oder mit ihnen vor der Bühne tanzen.

Mir hat die Vorstellung gut gefallen. Das 2-Masten-Zelt war sehr gut mit großen und kleinen Puppentheaterfans gefüllt und ich musste an unseren (einzigen) Besuch im Puppenthater denken. "Das Märchen von der Prinzessin auf der Erbse" welches wir uns damals ansahen war zwar anspruchsvoller als die Geschichte des Raben Socke aber Du warst damals auch schon viiiel älter als Maggie, hast alles verstanden und warst begeistert.

Schade, dass wir das nicht öfter machen konnten. Mit Deinen Schwestern bin ich regelmäßig ins Puppentheater an der Greifswalder Straße gegangen. Besonders in Erinnerung blieb uns die Geschichte vom kleinen Hippopotamus der mit seinem Freund, einem tapsigen Löwen, die Freundschaft suchte. Nicht nur, dass Deine Schwestern das schwere Wort Hippopotamus aussprechen konnten und sich lange merkten - nein, noch heute wissen sie, dass ein Hippopotamus amphibius der wissenschaftliche Name für ein Flusspferd ist.

 

Mal schau´n, wie lange mein Enkelknirps den kleinen Raben Socke in Erinnerung behält.

 

Ich habe in Erinnerung behalten, dass ich im letzten Brief versprochen habe Dir ein paar Bilder zu zeigen. Es sollten ein paar Bilder vom Besuch im Garten unserer Freunde sein. Dort war Deine Zeit meist kurz , aber toll. Dein absolutes Highlight war die Schaukel.(Übrigens, bewegte Bilder vom Rumtoben mit den Enkeln von Micha und Petra gibt es auch noch. Die Jungs waren ein,zwei Jährchen älter als Du und wahrscheinlich Deine ersten Kavaliere die Dir Blumen schenkten. )

 

Auf meiner Homepage habe ich eine Galerie eingefügt.

 

Du findest sie unter https://memories.sorgerechtapartheid.de/

 

Hier siehst Du die frei zugänglichen (also öffentlichen) Fotos.

Für die privaten Bilder, also die von uns im Garten bei Micha und Petra, ist ein extra Album eingerichtet. Du kannst es Dir über folgenden Link anschauen:

https://memories.sorgerechtapartheid.de/#share?id=1075db06-c8a6-446c-8b6e-ba3f50XXXXXX

Damit die Bilder auch privat bleiben habe ich vom Link die letzten sechs Ziffern mit X gekennzeichnet. Schmeiß die X´se raus und setz die richtigen Zahlen und Buchstaben ein und schon siehst Du Dich.

Ich sende die sechs Zeichen per E-Mail an Deine Mutter mit der Bitte sie Dir zu geben.

 

Du kommst schon klar. Ist es nicht so, dass Deine Generation "Teenager" mit Computer und Smartphone besser und gewiefter umzugehen weiß wie wir Alten und Dein Papa?

Bist Du nicht auf einem Gymnasium das auf die "Komputerei" sogar spezialisiert ist?

Vielleicht kann ich Dich demnächst um Rat fragen wenn ich ´mal wieder verzweifelt vor dem "Blechkasten" sitze und auf ihn meckere, weil er nicht will wie er soll bzw. muss...

(Viele alte, aber nicht weniger interessante Bilder und Videos warten noch auf Deine Begutachtung, vom Hexentanzplatz bis hin zum Bubblegum-Konterfei...)

 

Heute wünsche ich Dir eine schöne Vorweihnachtszeit!

Vielleicht wird gar der Nikolaus beauftragt mir einen Antwortbrief in einen Stiefel zu stecken...

 

Liebe Grüße

Dein Papa Bolle

 

(Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.)

Die Mail an Deine Mutter geht in fünf Minuten "´raus".

 

Sorge-

rechtapartheid

 

Die zwischen Vätern und Kindern praktizierte Apartheid,stellt wohl das größte Skandalon unserer wohlständigen Gesellschaft dar. (Raoul Schrott)

 

 

zur Mediengalerie hier anklicken

verbotene Briefe

zur Seite "verbotene Briefe 1 " bitte hier anklicken

 

zur Seite "Briefe vergangener Jahre" bitte hier anklicken

01.Juni 2017

noch 39

Zum Kindertag wünsch´ ich Dir alles Glück dieser Welt

 

Meine liebe Tochter Lisa,

 

ich habe Deine (stille) Post erhalten.

 

Dieses Kinderspiel, auch Flüsterpost genannt, das sein Vergnügen aus der Aneinanderreihung von Missverständnissen, Gerüchten und subjektiven Wahrnehmungen bei der Weitergabe von Nachrichten bezieht, die der letzte der an der Reihe ist ausspricht, ist ein Paradebeispiel für die Verfälschung ursprünglicher Nachrichten.

Je größer die unbeabsichtigten Abweichungen der von Mund zu Ohr weitergegebenen (meist) lustigen Nachrichten von einem Teilnehmer zum jeweils nächsten sind desto mehr Lacherfolge sind garantiert. Seit Generationen ist die "Stille Post" ein kleiner, beständiger Hit bei Kids, Teenies und "Uralten".

 

Du, meine liebe Tochter, hast (musstest) das Spiel jüngst mit einer vom Gericht abhängigen und Dir zugeteilten Frau spielen.

Ob Du die "Lacherfolge" so bewertest, wie die sie niederschrieb, weiß ich nicht. Vielleicht lösen sich ja auch die Schnürsenkel Deiner Schuhe vor Schreck und Empörung wenn Du liest was Dir in den Mund gelegt wurde, weil das von Dir gezeichnete Bild ein bemitleidenswertes ist. Du entehrst Dich und Deine Eltern.

 

Ich habe einen Teil des zu Papier Gebrachten auf meiner Website eingestellt.

Du kannst es hier lesen. Einfach auf das Wörtchen "hier" klicken.

 

Lies um zu verstehen!

Lesen kann dem Geist den rechten Schliff geben.

Welchen Wert besitzt eine Meinung die sich nur aus Hörensagen speist?

 

Nicht nur in meiner Jugend gab es viele geflügelte Worte.

"In der DDR hat man von mir eine Weltanschauung verlangt, ohne dass ich die Welt anschauen durfte." ist so ein Bonmot von Manfred Krug.

"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.",formulierte Alexander von Humboldt.

 

Was haben diese schlauen Sprüche mit der stillen Post gemein die sich in Papas Karower Briefkasten verirrte, fragst Du.

 

Erst einmal wenig - und/aber beim/mit ZDF-Blick (dem mit dem zweiten Äuglein) und dem Einschalten des Gehirnkastens doch sehr viel.

 

Zunächst aber zu dem was beim Stille-Post-Spielen mit Dir von den Teilnehmerinnen, der Richterin Wahsner, dem Beistand Danquart und Deine Mutter, bei mir ankam:

 

"ich glaub´ ich zum Geburtstag habe ich auch mal Post bekommen, das würde er sich ja nicht entgehen lassen. Ich mach´ die Post aber nie auf, ich will ja nicht meine gute Laune verlieren."

 

"Einmal nach dem Urlaub hat er hier Sturm geklingelt, das war vor ca.1-2 Jahren oder noch länger her, vielleicht auch 4-5 Jahre. Ich bin nicht so gut im Schätzen."

 

...lachte sie und äußert, "du meinst die komische Seite im Internet, ja das weiß ich, aber ich hab die noch nie gesehen und will sie auch nicht sehen."

 

Lisa erklärte der V eindeutig und klar, "ich will ruhe haben und zwar bis mindestens zu meinem 18.Lebensjahr und auch darüber hinaus.."

Er hätte ihrer Ansicht nach auch gar kein Interesse an ihr.

 

Soweit so bemerkenswert.

Soweit eine kleine Zahl logikfreier und kurioser Zirkelschlüsse aus der stillen Danquart-Post.

 

Irgendwo hatte ich ´mal gehört es solle bei Beurteilungen stets mit dem Positiven begonnen werden. Also beginne ich mit dem Wenigen an Guten, das positiv gewertet werden kann.

Nicht alles was der Dir "aufgedrückte" weibliche Beistand labbert ist dämmliches unnützes Gesülze. Einges kann immerhin noch als schlechtes Beispiel genutzt werden.

 

Super finde ich, dass Du, liebe Lisa, bereits von meiner Website gehört hast. Zur Kategorie "Comedy" zählt sie allerdings nicht. Allein das Betreiben einer eigenen Homepage macht sie nicht zwingend spaßig, merkwürdig oder komisch, obwohl ich bemüht bin sie interessant, humorvoll und anregend zu gestalten.

Aber das kennst Du aus eigener Anschauung und Arbeit beim gymnasialen Unterricht am PC.

 

Der Aufbau und der Inhalt der Website sorgerechtapartheid.de sind Dir nicht bekannt.

Du willst meine Homepage nicht besuchen.

Gut.

Das ist Dein Recht.

Eine eigene und fundierte Meinung und Beurteilung wirst Du so nicht erlangen und es bleibt weiter beim törichten Nachplappern.

Pap­per­la­papp - wie die sonstige Flüsterpost.

 

Und so schließt sich der von mir aufgezeigte Kreis von Humboldt zu Krug und zu Dir. Leider.

Deine Anschauungen beruhen einzig auf einer halben, v(z)erstörenden Welt Deiner Mutter. Die andere Welt, die Deines Vaters und Deiner "anderen" Familienhälfte kennst Du nicht. Sie wird Dir vorenthalten und schlecht geredet.

Und Du, der Dir die Hälfte Deiner Wurzeln fehlen und unbekannt sind?

Du plapperst nach.

Du besitzt keine eigene Anschauung durch Eigenanschauung.

 

Du hast von einem Klingelstreich gehört und weißt nicht wer, wann und warum er veranstaltet wurde.

 

Du wirfst Briefe ungeöffnet weg ohne zu wissen was sie beinhalten.

 

Du willst in Deinem Leben Ruhe haben obwohl es noch gar nicht richtig begonnen hat.

 

Du willst mit mir nichts zu tun haben und scheust Dich gleichzeitig nicht monatlich mehrere hundert Euro von mir einzusacken

 

Du meinst, dass der der sich um Dich bemüht kein Interesse an Dir besitzt?

Aber, Hallo! Aus welchem Klammerbeutel hast Du denn diese Erkenntnis gefischt?

Hast Du etwa noch nie einen Freund oder Freundin gehabt?

Das würde mich für Dich sehr leid tun!

 

Es tut mir leid, was die stille Post überbrachte.

Mit fast 15 hätte ich schon etwas anderes von meiner Tochter erwartet. Keinen immerklugen Nimmerklug! Nix sehen, nix lesen, nix schreiben, nix machen, nix prüfen, schlicht nix wissend = keinerlei eigene Kenntnisse erwerben um eine Meinung zu "unterfüttern".

So unklug ist nicht einmal die Zeitung mit den vier großen Buchstaben wenn sie dazu auffordert "Mach´´ Dir ein Bild". Ohne eigene Anschauung bleibt alles Nachplapperei und ein Kleben auf dem Leim anderer.

 

Auch wenn das falsch säuselnde Geflüster des Beistandes als Lohn-und Systemschreiber kein noch so laues Lüftchen der Aufklärung und Erkenntnis aufhalten kann, so musst Du, Lisa, schon selbst aktiv werden.Das kann ich, das können Deine Schwestern und die anderen durchaus erwarten. Ich biete Dir meine Hilfe und Unterstützung ein weiteres Mal an.

 

Deine Mutter behauptet seit Jahren keine Vorbehalte gegen die Vater-Tochter-Beziehung zu haben.

Trau Dich!

Nimm sie beim Wort!

Du bist doch kein kleines dünnes Naivchen dem die Meinung die es haben soll zugeteilt wird.

 

Warum soll Dir der Zugang zu meiner Familie, die auch Deine ist, verwehrt werden, wo doch Deine Mutter einst selbst so scharf drauf aus war eines der Mitglieder zu werden?

Ist Deiner Mutter Hass auf mich, den Partner den sie einst abgöttisch zu lieben vermeinte, der aber kein gemeinsames Leben mit ihr führen wollte, tatsächlich größer als ihre Liebe zu Dir?

Frag sie!

Erst denken dann sprechen ist eine gute Forderung.

Erst Vaters Briefe lesen, dann antworten und das Gespräch aufnehmen. So soll es sein und Du kannst Dich der Wahrheit, Deiner Wahrheit über Deine beiden Eltern annähern und zu Deinen Wurzeln finden.

 

Erneut beende ich einen Brief an Dich mit der Bitte um Antwort. Die Internetbriefe kannst Du nicht wegwerfen.Sie stehen Dir dauerhaft zur Verfügung.

 

Liebe Grüße und zum Schluß noch eine Aufmunterung aus der Flüsterpost.

 

Das Allerletzte.

"...da er sich ihrem Willen widersetzen würde".

Ja, das würde ich. Genauso wie Du Deiner Mutter Deinen Willen (in negativ interpretierbarer Art und Weise) nicht aufzwingen kannst.

In der Vater-Tochter-Beziehung achten wir einander, finden Gemeinsamkeiten und Konsens ohne Zwang. Eine Entehrung der Eltern lasse ich indes nicht zu. Das sollte unser kleinster gemeinsamer ethischer Nenner sein, den (im Eigeninteresse) selbst Kreidekreismütter nicht verweigern sollten.

 

Dein Papa Gert

 

 

===============================================================

Mai 2017

noch 40

Sunny wacht und wartet.

Das ist sein Job.

Sein Kumpel, die kleine Fußhupe

Barny, nimmt das nicht so ernst.

Er liegt lieber im Körbchen und

schnarcht. Sobald etwas los ist

wird jedoch Radau gemacht.

Worauf der "Große" wartet kann

ich nur vermuten. Vielleicht auf

die Rückkehr seines Frauchen

die auf Besuch bei Deiner

Schwester Anja ist...

 

Hallo Lisa, meine liebe Tochter!

 

Leider kann ich den wachhabenden Hund nicht fragen, ob er auch auf Dich wartet. Es wäre gewiß interessant festzustellen, inwieweit der Geruchssinn und die Erinnerung bei Terriern tatsächlich so ausgeprägt ist wie oft erzählt wird. Immerhin ist es schon ein paar Jahre her, als Du mich einmal beim Gassigang mit den Hunden begleitet hast und in unserem Garten beim Dartspiel die Siegerkrone erkämpftest.

Inzwischen sind Sunny und Barny, Du weißt, dass Hundejahre anders gezählt werden, gesetzte Herren, jedoch nicht minder lebens-und lauflustig wie zu der Zeit als Du sie kennenlernen durftest.

Also, lass Dich beschnuppern und wiedererkennen!

Du kennst unsere Adresse und bist jederzeit Willkommen,Lisa.

 

Gewiß hast Du am Muttertag das gemacht was Du für richtig hälst und was von Dir erwartet wird, etwas Taschengeld geopfert und der besten Mutter auf der Welt gratuliert.

Wie toll würde die Welt aussehen, wären tatsächlich überall die Besten, Liebsten und Aufopferungsvollsten am Wirken.

Du hast die beste Mutter der Welt.

Du hast den besten Vater der Welt. Das weiß ich.

Du hast jedoch nicht die besten Eltern der Welt.

Wie das?

Du hast nur Kontakt zu einem der Besten. Der andere wurde Dir entfremdet.

Ich meine, dass das ein Verbrechen ist und Dir massiv geschadet hat, weiter nachteilig ist und einen großen Verlust darstellt.

Du bist jetzt in einem Alter wo Du keine Stellvertreterkriege mehr führen brauchst. Du hast die Möglichkeit und das Recht die zweite Hälfte Deiner Familie kennenzulernen, hier Liebe, Rat, Kraft und Stärke und jegwede Unterstützung für Deinen weiteren Lebensweg zu erhalten.

Nutze diese Chance!

Natürlich weiß ich auch, wie schwer es Dir fallen muss mit mir in Verbindung zu treten.

Du musst aus dem Schatten des verordneten silent treatments heraustreten, aus dem Dunkel der stillen Behandlung, einer "leisen" Form der manipulativen Bestrafung, die gern von malignen, weiblichen Narzissten genutzt wird, um die volle Aufmerksamkeit und damit auch die Kontrolle über andere zu erlangen.

 

Silent Treatment (oft auch als die leise Behandlung bezeichnet) ist die Weigerung, verbal zu kommunizieren, mit jemandem, der die Kommunikation wünscht. Es ist eine passiv-aggressive Form von emotionaler Misshandlung in der Unmut, Ablehnung und Verachtung durch nonverbale Gesten unter Beibehaltung verbaler Stille zum Ausdruck gebracht wird, es ist, anders als bei unseren beiden Hunden, ein böswilliges missbräuchliches Dominanzverhalten unter Menschen.

 

Seit Monaten versuche ich diesen Irrweg der Kommunikationsverweigerung zu beenden.

Du must nicht als Stellvertreter, als Kalfaktor eines anderen dienen.

Du entscheidest selbst. Zwischen Dir und mir gibt es keine Probleme, keine Differenzen die nicht leicht beizulegen wären.

Meine auf dieser Seite veröffentlichten Briefe an Dich, Lisa, sind ein Beleg meiner Bemühungen und zugleich auch die Begründung, warum ich für Dich nicht nur der einzigste sondern der beste Papa auf der Welt bin.

 

Fragen zu diesem Brief ?

Dann stell´sie mir!

Schreibe ich nicht kindgemäß...,äh sorry, teenagerverständlich?

Dann teil´ es mir mit!

Laß uns am Anbeginn über das Wetter und die schönen Alltäglichkeiten schwätzen bis wir zu den Themen Schule, Zukunft, Hobby, Wünsche, Gefühle gelangen. Schlag´ das Thema für den nächsten Brief vor oder komm´ ,sofern die Schreiberei am Handy, Computer oder auf Papier nicht so ganz Dein Ding ist, einfach hier vorbei.

 

Vielleicht begrüßt Dich Sunny.

 

In der Hoffnung, dass es Dir gesundheitlich gut geht, verbleibe ich mit vielen Grüßen

 

 

Dein Papa Bolle

 

Rechtschreibfehler in einer Tüte sammeln und mitbringen.

 

 

April 2017

noch 41

 

Hallo Lisa!

 

Ist bei Dir alles in Ordnung?

 

Ich war gestern allein zu Haus.

Das kann auch ' mal schön sein.

 

Ich war Herrscher über sämtliche Fernbedienungen,

den Inhalt der Kühlschränke und der Naschbox - und,

ich konnte machen was ich wollte.

 

Naja, so richtig allein war ich auch wieder nicht.

Unsere Fellnasen lagen noch 'rum.

Der kleine Barny ruhte auf dem weichesten Sofakissen, während Rüpel Sunny etwas verrenkt in einem seiner Körbchen, auf dem Rücken liegend, alle Pfoten nach oben gestreckt, hörbar schnarchte.

Naja, so richtig beschrieben ist das nun auch wieder nicht, weil Hunde (auch die kleinen Fußhupen) nie so richtig schlafen.

Sie haben Schicht, sprich:Wache. Und das eigentlich immer.

So war ich zwar allein zu Haus aber nicht solo.

Ich war allein und gut beschützt.

 

Im Haus war es still.

Das Wetter konnte mich nicht dazu verleiten mein Alleinsein im Freien zu verbringen. Hobby war auch nicht angesagt. Ich wollte faul sein.

Schnell noch ein Hefeweizen aus dem Kühlschrank geholt, die Fernbedienungen in Reichweite gelegt und schon ließ ich mich in meinen breiten Papa-Opa-Sessel plumpsen. Füsse auf den Hocker. Es konnte losgehen.

"Kamerad Glotzkowsky" bekam sein Anschaltsignal.

Vor einiger Zeit hatte ich auf der Festplatte einen auf arte ausgestrahlten Film aufgenommen. Heute war die Zeit gekommen ihn anzuschauen. Nun bekam die Festplatte ihr Signal und dem Film- und Fernsehnachmittag stand nichts mehr im Weg. Die Surround Boxen und der Bass Booster liefen sich "warm".

 

Lisa, ich weiß nicht, welche Filmauswahl Du an einem "freien" Tag getroffen hättest. Meine Entscheidung war auf den Streifen "Vier Tage im Mai" gefallen.

Das ist eine, relativ neue, deutsch-russisch-ukrainische Produktion, die Du vermutlich nicht kennst. Nicht weil es eine (maßgeblich) deutsche ist sondern weil es sich um einen Kriegsfilm handelt. Es ist ein "kleiner" Zelluloidstreifen, kein Monumentalepos wie Befreiung u.a., und vielleicht gerade deshalb ein besonders intensiver, nicht zuletzt, weil er an eine wahre Begebenheit anknüpft.

 

 

Ich will Dir den Film nicht erzählen.

Schau Dir den Trailer an!

Ich weiß nicht, ob Du derartige Filme

magst oder überhaupt schon einmal

einen Kriegs-(nicht Action-)Film gesehen hast.

 

 

Ich leg nur kurz dar,was mir so durch den Kopf ging.

 

Kinder spielen mit.

Soldaten spielen mit.

Väter spielen mit.

Ein Vater, dessen Familie ermordet worden war, trägt den Spitznamen "der Drache".

Ein kleiner Junge, geringfügig jünger als Du, spielt die kindliche Hauptrolle.

Im Film macht er das was ihm beigebracht worden war. Er glaubt richtig zu handeln.

Erst spät erkennt er, das der Fremde, der Vater mit dem Spitznamen der Drache, nicht das Böse verkörpert wie ihm Zeit seines bisherigen Lebens eingetrichtert worden war.

Der tragische Höhepunkt der Geschichte erschien mir unwirklich.

Sieben Rotarmisten und mehrere Dutzend Wehrmachtssoldaten, viele davon Väter, kämpfen gemeinsam und opfern sich für ihnen fremde Kinder.

 

Mein Filmnachmittag ließ mich mit der Frage zurück, warum das Bild der Väter in unseren heutigen Propagandamedien oft verzerrt und falsch und einseitig dargestellt wird, warum z.B. Väterbashing an Familiengerichten Standard ist und hier die hohle Phrase vom Kindeswohl genutzt wird, um Kinder gegen ihre Väter einzustellen und aufzuhetzen.

Was kann gegen derartigen Frevel getan werden?

 

Ich hatte mehr als sechs Jahrzehnte meinen Vater an der Seite.

Das war gut so und mein Glück.

Dein Glück, Lisa, ist indes kaum wahrnehmbar.

Meinen Vater, Deinen Opa, hast Du nur einmal getroffen. Von Anbeginn war Zuneigung vorhanden. Nichts Fremdes stand zwischen Euch. Das waren unverkennbar Blutsbande, der "Opa aus den Bergen" und sein Berliner Enkelkind Lisa.

 

Ich füge ein Bild von Eurem Zusammensein ein.

 

Möglich,das noch ein Fragment Erinnerung bei

Dir geweckt wird, obwohl Du damals noch sehr,

sehr jung an Jahren warst.

Alles ist möglich.

Ich bin manchmal richtiggehend "baff", wenn

mir Deine Schwester Annika ihre Erinnerungen

an lange vergangene Tagen erzählt, an

Erlebnisse, an die sie sich, zu meinem großen

Erstaunen entsinnen kann, obwohl sie erst drei,

vier oder fünf Jahre alt war.

 

Vorsorglich habe ich Dir auf dem Foto eine Perücke, eine Brille und sogar einen Schnauzer verpaßt, damit Deine Persönlichkeitsrechte "geschützt" werden und es schwieriger wird eine neue anwaltliche Hetzjagd loszutreten.

(Das Originalfoto findest Du dann im nichtöffentlichen Bereich meiner Homepage. Die Zugangsdaten schicke ich Dir demnächst mit einem Standardpostbrief.)

 

Das erste Beisammensein mit Deinem Opa war auch Dein letztes.

Ein richtiges Kennenlernen, die Annahme von Opas Einladung, ihn im Fichtelgebirge zu besuchen, wurde Dir verweigert.

Jetzt ist es zu spät.

Ich habe den Täterinnen keine Abbitte zu leisten.

 

Unter der Überschrift "Er war da - für mich" habe ich ein Kapitel meines Buches meinem Vater gewidmet. Sobald es redigiert ist, heißt: halbwegs ohne Rechtschreib- und ohne gravierende Grammatikfehler, und flott lesbar ist, werde ich es auf der Homepage SRA, auf der Seite "Das Buch", einstellen.

Ich glaube, es kann für Dich wertvoll sein, Unbekanntes Deiner Familie zu erkunden, zu erfahren, wie die Männer Deiner väterlichen Familie Denken und Handeln, sich um ihre Angehörigen sorgen und kümmern und lieben.

Den Permalink zu den Buchkapitel sende ich Dir demnächst.

 

Demnächst also mehr.

Wenn Du wieder einmal allein zuhause greif ruhig zu Schreibutensilien , Handy oder Laptop und schreib´Deinem Papa ein "Paket"

 

 

Liebe Grüße

Dein Papa Bolle

März 2017

noch 42

 

Herbeigesehnt, angebetet, bezweifelt,

sind Wunder vorrangig eins:

 

selten.

Hallo Lisa!

 

Durch die zeitfordernde Arbeit an meiner Homepage Sorgerechtapartheid.de habe ich mein Buchprojekt "entkegelt" ( so der vorläufige Arbeitstitel) etwas vernachlässigt.

Es wäre ein Wunder würde sich mein Buch von allein schreiben.

Also habe ich mich vor Kurzem 'mal wieder in die Prosa meines Romans "eingeschrieben", in einen Erzählstil der sich von den Artikeln der Website und der verkorksten Sprache der Juristen und Psycho-Heinis wohltuend unterscheidet.

 

Auf meiner Agenda stand das Thema Wunder, die Wunder die zwischen Mann und Frau geschehen können und die Geschehnisse, die in Besenkammern oder in "Lotterbetten" passieren, die als wundersam beschrieben werden müssen, weil sie trotz Empfängsniswunder und -betrug zu geliebten Kindern führen. Doch dazu später in meinem Buch mehr.

 

Heute stelle ich Dir die Frage, wie Du zu Wundern stehst.

 

Lange vor meiner Zeit und gaaaanz lange vor Deiner Zeit war das Lied "Ich weiss, es wird einmal ein Wunder geschehen" der schwedischen Schauspielerin und Sängerin Zarah Leander ein großer Hit.

Jahrzehnte später holte mit ihrer Version des Besingens von Wundern Katja Epstein den dritten Platz beim Eurovision Song Contest (ESC),damals noch unter der Bezeichnung Grand Prix Eurovision de la Chanson.

 

Das war 1970.

 

 

Lisa,das war zwar immer noch

lange vor Deiner Zeit,

aber mich trug die Erde bereits

und Deine Mutter war gerade

auf unserem Planeten angekommen.

 

In der Jetztzeit, Deiner und meiner, besingen Andreas Bourani und Staubkind Wunder.

 

"Ich glaub zwar nicht an Wunder,

aber nehmen würd ich‘s schon.

...

Ich brauch ’n Wunder!

Genau jetzt!

Gib mir ’n Wunder!

Ich brauch ’n Wunder!

Genau jetzt!

Genau jetzt!

Genau jetzt!"

trällert gar Lina Larissa Strahl im "Bibi & Tina – Tohuwabohu total“ -Film.

 

Du siehst, Lisa, unser heutiges Briefthema ist überhaupt nicht out. Es war und ist angesagt. In unseren tagtäglichen Träumen, Hoffnungen und Wünschen reihen wir auch gern Wunder mit ein. So sie denn wahr werden...

Musikwunder können gecovert werden, echte nicht.

Drum jetzt schnell weg von wundervoller Musik und zurück zu meiner Eingangsfrage an Dich.

 

Was sind für Dich Wunder?

 

Wenn der Unterricht ausfällt, weil Dein Mathelehrer auf 'ner Bananenschale ausgerutscht ist und der gebrochene Fuß in der Klinik eingegipst wird, ist das für Pennäler möglicherweise ein Glücksfall, für den Lehrer Pech durch einen Fehltritt, aber summa summarum kein Wunder.

Eine Eins in der Chemiearbeit ist auch kein Wunder. Entweder Du warst fleißig und hast gebüffelt oder Du hast gekonnt von der Nachbarin abgeschrieben.

Für mich kann ein Sechser im Lotto kein Wunder werden weil ich gar nicht tippe.

 

Es scheint leichter zu sein alles aufzuschreiben was kein Wunder ist.

 

Das Wirtschaftswunder ist für den Obdachlosen, von Arbeit "Befreiten" mit Schlafstelle unter einer Brücke über der Spree, ein persönliches Debakel statt ein Mirakel, in demselben Maße wie ein Kriegsmysterium für den bei der "Verteidigung der Freiheit am Hindukusch" getöteten Soldaten.

 

Aufwachsen und leben ohne Vater und ohne Familie ist nicht wünschenswert.

 

Was also sind die besungenen und herbeigewünschten Wunder?

Ich erlebe just in diesem Moment ein Wunder.

Eigentlich mein dreiundsechzigstes.

Ich meine den Frühling als immer wiederkehrendes.

Ist es nicht ein Phänomen wie schnell und mit welcher Kraft und Wucht die Natur stets zu neuem Leben erwacht? Schneeglöckchen, Krokusse, Narzissen brechen den eben noch gefrorenen Boden auf.

Sogar unsere Hunde Sunny und Barny scheinen im Lenz viel fröhlicher im Freien herumzutollen und zu schnüffeln. Selbst die Zweibeiner treibt es wieder mehr ins vom milden Sonnenlicht verwöhnten Freien. Der Frühling ist ein wahres Wunder das offensichtlich bei Mensch und Tier Glückshormone freisetzt.

 

Lisa! Winter, Grippe und Schniefnese überstanden?

 

Apropo Hunde. Für unsere beiden Fellnasen dürfte die Rettung in letzter Minute aus der Tötungsstation ein wahres Schicksalswunder gewesen sein.

 

Vielleicht ist es gar ein Wunder würde Dein Papa nicht mehr soviel schreiben müssen und könnte stattdessen mit Dir schwätzen.

 

Für viele Menschen ist die Geburt eines Kindes das Wunder schlechthin. Geht dieses Wunder doch einher mit der romantischen Vorstellung das alle Menschen Kinder der Liebe sind.

Ich habe dieses Wunder drei Mal erleben dürfen.

Nachdem Deine Schwestern erwachsen sind und mich bereits mehrfach zum Opa machten warte ich "nur" noch darauf, dass auch Du den Kokon in den Du steckst zerstörst und verlässt.

Nein! Nein, nicht um mich zum Opa zu machen (dieses Wunder mag noch Zeit haben!), sondern um Deinen Weg zu finden und Dein Leben frei von Einflüsterungen zu gehen.

 

Vertrau der Zeit wenn das Schicksal Dir etwas nimmt!

Wundervoller Unterstützung durch mich und meiner/unserer Familie kannst Du sicher sein!

 

 

 

 

 

 

 

Dein Papa Bolle.😉

 

Übrigens: Ein Brief von Dir zu mir wäre wunderbar ist aber kein Wunder, weil Du Schreiben und Lesen kannst und so Deinen Kokon anknabberst...

 

 

 

 

Eine Richterin ist eine Richterin weil sie richtet.

"Eine Definition der Art "Eine Kindeswohlgefährdung ist eine Gefährdung des Kindeswohls" ist allerdings eine Tautologie. Hinzu kommt noch, dass der Begriff des Kindeswohls ebenso wie der Begriff der Kindeswohlgefährdung ein unbestimmter Rechtsbegriff, also letztlich immer konstruiert wird."(Zitat:Peter Thiel: Kindeswohlgefährdung, System Familie am 5. Februar 2011)

Ob eine Kindeswohlgefährdung vorliegt oder nicht, ist letztlich auch eine subjektive Bewertung des Beurteilenden. Deshalb und weil ich (noch immer) einen Rest Achtung vor dem Job des Richters besitze lache ich Frau Doktor natürlich nicht aus.

Ich kenne ihre Doktorarbeit und schaue so zumindest beruhigt in die Zukunft.

Mach´es mir nach, Lisa und fordere zu gegebener Zeit Schadensersatz...

 

20.Februar 2017

noch 43

 

Hallo Lisa !

 

Wir leben in einer großen Stadt.

Du wohnst im Westen der Stadt und ich im Nordosten.

Es sind "schlappe" 25 Kilometer die zwischen unseren Behausungen liegen.

Google Maps setzt für die schnellste Route über die A 100 bei üblicher Verkehrslage knappe 40 Autominuten an. Für den öffentlichen Nahverkehr werden schlichte 70 Minuten als Minimum angegeben und für Fußgänger ca. vier Stunden und 15 Minuten veranschlagt.

 

Na, welchen Weg wollen wir nehmen bis zur Begrüßungsumarmung?

 

In Berlin ist der öffentliche Nahverkehr zwar gut ausgebaut, doch mehrfaches Umsteigen von Schmargendorf nach Karow lässt sich nicht vermeiden.

Wenn Du den Weg zu mir vergessen hast oder die beste Verbindung wissen willst dann kannst Du auch Deine Mutter fragen. Sie war erst vor wenigen Tagen bei mir.

 

Okay!

Das habe ich jetzt etwas unglücklich formuliert. Deine Mutter besuchte nicht mich sondern meinen am Zaun vorm Haus angebrachten Briefkasten. Das macht sie ein- bzw. zweimal im Jahr bei fahlem Tageslicht.

Sie besucht den weißen Blechkasten allerdings nicht freiwillig.

Auch das Sparen von Porto ist nicht der eigentliche Grund.

Vielmehr erfüllt Deine Mutter mit dem Briefkastenfüttern formal eine gerichtliche Auflage.

Sie muss mir Auskunft über Deine persönlichen Verhältnisse erteilen, weil ich durch das Verbot der Beziehungspflege und des Umgangs keine Möglichkeit habe mich regelmäßig von Deiner Entwicklung und Deinem Wohlergehen zu überzeugen.

 

Das steht zumindest so im Gesetz.

Aber es dauerte fast zwei Jahre bis das Familiengericht Deiner Mutter und ihrem Anwalt klarmachte, das das Gesetz auch für sie gilt.

Jetzt besucht sie also halbjährlich meinen am Zaun hängenden Briefkasten und wirft Zeugniskopien, Fotos und eine schriftliche Auskunft, jeweils im Umfang von knapp 50 Worten, ein.

Jeden dieser Briefe hebe ich natürlich auf.

Für Dich.

Du sollst diese kleine Sammlung über Dein Leben als Kind und Jugendliche am Tag Deiner Volljährigkeit erhalten. Vielleicht verspürst Du beim Lesen die immense Arbeit die sich Deine Mutter alle paar Monate beim Verfassen einer informationsfreien Auskunft machte.

Beim letzten Briefkastenbesuch konnte ich u.a. erfahren:

"Lisa hat momentan eine heftige Erkältung, kann daher krankheitsbedingt nicht zur Schule gehen.

Aber jetzt sind ja Ferien!!!"

 

Nun ja!

Wertvoller als das schriftliche Verhohnepipeln sind mir die obligatorischen drei Halbjahresfotos von Dir (auch wenn Motivauswahl, Bildschärfe, Erkennbarkeit und Farbe oftmals an eine Zeit lange vor Erfindung der Fotografie erinnern. Sogar bei Deiner Schwester in der Türkei sorgen die - meist wenig schmeichelhaften Lichtbilder - für Erstaunen.) Natürlich bewahre ich diese, von Deiner Mutter Ausgewählten, auf. Vielleicht gibt es mal eine Fernsehshow mit den Namen "Deutschland sucht das schlechteste Kinderbild".

 

Sorry Lisa!

Ich mag Dich nicht veräppeln. Mit der Qualitätsbeschreibung der Auskunftserteilung will ich zu meiner eigentlichen Frage überleiten.

 

Meinst Du nicht wir sollten Deine Mutter von der schweren Last und Bürde der Auskunftserteilung befreien?

 

Ich glaube, Du bist jetzt alt genug um selbst zu bestimmen. Es sollte doch in Deinem eigenen Interesse sein, dass vernünftige Informationen, Nachrichten und Bilder versandt werden für die Du Dich nicht (fremd-)schämen musst.

Ich hab noch Farbfotos Deiner Mutter die auf Rollfilm festgehalten wurden, die vor Deiner Geburt geknipst wurden, die brillanter und schärfer daherkommen als alle bisherigen Bilder die den Weg in meinen Briefkasten gefunden haben.

Kannste glauben und Dich bei mir überzeugen!

Deine Mutter mit Perücke als Hexe auf ´nem Besen reitend über den Harz oder beim Polieren von Hexennasen auf dem Hexentanzplatz. Das ist jetzt lustig gemeint!!!

 

Die wichtigste Informationsquelle über Deine Entwicklung und Dein Wohlbefinden sind indes die Zeugniskopien.

Auch wenn ich die Zensuren nicht beurteilen kann, ich weiß halt nix von Dir, vermitteln sie mir derzeit den Eindruck, das Du später mal nicht schwärmen wirst "Ui, ich hatte eine tolle Schulzeit."

"Schwimmst" Du auf dem Gymnasium "nur" so mit oder wo liegen Deine Interessen?

Ich glaube, wenn wir Kontakt hätten wären mindestens Deine Leistungen in der Muttersprache andere, weil ein großer, über die häusliche Filterblase hinausgehender aktiver Wortschatz Positives und Lebensfreude vermitteln kann - bis hin zur Berufswahl die Deinem Wunsch entspricht. In welche Richtung gehen hier Deine Vorstellungen?

 

Ich lege meinen Brief, den ich heute nicht nur auf der Homepage veröffentliche sondern Dir auch als Standardbrief zuschicke, einen frankierten Antwortbrief bei.

Versuch´es einfach einmal ohne Scheu, frei und ungezwungen zu anworten.

Immerhin bin ich neben Deiner Mutter der wichtigste, Dir am nächsten und stets zu Dir stehende Mensch Deiner Familie.

Zeig auf, dass Du nicht zur Generation Doof oder Schneeflocke gehörst und eine der wenigen klugen Millenians bist.

 

Für heute Schluß!

Bleib´oder werd´gesund und hab´eine gute Zeit.

 

Viele Grüße

von Deinem Papa Bolle

PS: Bei mir kannst Du Dich nicht blamieren!

Deine Antwort wird auf der Homepage Sorgerechtapartheid.de nicht veröffentlicht.

 

 

 

19.Januar 2017

noch 44

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eiszeit oder

 

Tauwetter ?

Hallo Lisa!

 

Bist Du gesund und munter und grippefrei?

 

Das Jahr ist noch jung und befindet sich in seiner Erkältungsphase.

Ob es für Dich und mich, ob es für uns erfolgreiche Monate werden bleibt vorerst im Ungewissen.

 

Wenn Du es beim Sportfest Deiner Schule im 400-Meter-Lauf als Erste über die Ziellinie schaffst kann das als Erfolg gefeiert werden sofern Du nicht beim Lauf der Erstklässler gestartet bist.

 

Wenn Du in diesem Jahr erneut jeglichen Kontakt mit mir und Deiner väterlichen Familie ablehnst kann das als Erfolg gewertet werden sofern Du nachvollziehbare Gründe vorweisen kannst.

Fehlen allerdings solche muss nicht Dir sondern anderen der Erfolg zugeschrieben werden.

Dann bist Du dem "Gift der Narzisse"*erlegen.

 

Vor ein paar Tagen endete das gegen uns verhängte verbrecherische Kontaktverbot.

Aufgrund der jahrelangen Verteufelung und Dämonisierung meiner Person durch Dein familiäres Umfeld und die staatlich besoldeten Spitzbuben der Familienzerstörer glaube ich nicht, dass ein unerwartetes Gegenüberstehen unserem erneuten Kennenlernen hilfreich sein kann.

Eine Annäherung zunächst mittels Briefkontakt oder unter Nutzung der modernen Medien erscheint mir angebracht.

Deshalb habe ich mich schriftlich an Deine Erziehungsberechtigte gewandt, zuletzt am 11.Januar über ihren Anwalt zum Zweck der Nachweisführung der Zustellung.

Hier kannst Du das Schreiben lesen:

 

"Herrn Anwalt Stellbaum mit dem Zweck der Zustellung und Bitte um Weiterleitung an die Mandantin Hoppelhäschen** übersandt

 

Ihr Zeichen: 570/13

 

Werte Frau Hilde Hoppelhäschen**!

 

Meinen jüngsten Schriftverkehr mit der Amtsrichterin Dr. Wahsner können Sie auf der Homepage Sorgerechtapartheid.de einsehen.

 

http://sorgerechtapartheid.de/schriftverkehr.html

 

Wahsner und Co. erscheinen eher ungeeignet Entscheidungen im Kindesinteresse zu treffen.

Das obliegt zuvőrderst verantwortungsbewusst handelnden Eltern.

Deshalb wende ich mich, unter Bezugnahme auf meine Mail vom 29.Dezember 2016, an Sie, als Mutter unserer gemeinsamen Tochter, um den Konflikt betreffend der Beziehungspflege zwischen Lisa und mir einer Lösung zuzuführen.

 

Ich ersuche Sie bis zum 20.Januar 2017 in der genannten Angelegenheit mit mir in Kontakt zu treten.

 

Einer Einigung stehe ich unvoreingenommen gegenüber.

Ein Anrufen der Familiengerichtsbarkeit sollte vermieden werden.

 

Meine Kontaktdaten sind Ihnen bekannt.

 

In Erwartung Ihrer Reaktion/Antwort

 

verbleibe ich mit elterlichem Gruß

 

Gert Bollmann

Straße

13125 Berlin

gertbollmann@xxx

rgbolle@xxx

info@sorgerechtapartheid.de

---------

Eine Reaktion auf das Schreiben gibt es bisher nicht.

Für mich stellt sich nun die Frage, die ich hiermit auch an Dich gebe:

Wie soll es weiter gehen?

Muss erneut eine Schmierenkomödie bei Gericht aufgeführt werden oder zeigen wir diesen Typen den Mittelfinger?

Lass mich Deine Meinung wissen!

Du bist alt genug!

 

Komm´ gut über die winterliche Kälteperiode und leite mit einer Nachricht an mich unsere freie "Tauwetterzeit"ein.

 

Dies wünscht sich mit vielen lieben Grüßen

 

Dein Papa Bolle

 

* "Das Gift der Narzisse" steht als Parabel für die Frevel einer narzisstischen Kreidekreismutter

** Aliasname Deiner Mutter auf der Homepage Sorgerechtapartheid.de

 

noch 45

Dezember 2016

Hallo Lisa,

 

in diesem Jahr sind viele Worte niedergeschrieben worden.

 

Mir bleibt jetzt noch Dir auf diesem Weg

ein fröhliches Weihnachtsfest und einen gesunden Start ins Jahr 2017

zu wünschen.

 

In Liebe

 

Dein Papa

Klick mich:

"Allen Kindern, aus aktuellem Anlass insbesondere den Kindern Adrian J. (den Eltern entzogen durch JA Espelkamp) und Lisa H. (entvätert durch Familiengericht Tempelhof-Kreuzberg) [weitere Informationen zu Lisa siehe www.sorgerechtapartheid.de]

wünschen wir frohe und gesegnete Weihnachten und standhaftes Durchhaltevermögen!"

 

 

In den nächsten Tagen wende ich mich an Deine Mutter um Dir den Kontakt und die Beziehungspflege mit mir und Deiner väterlichen Familie zu ermöglichen.

Den Brief stelle ich hier auf Sorgerechtapartheid.de online. Du wirst also nicht übergangen und bleibst umfassend informiert.

Hilfreich wäre ein Schreiben von Dir (Du hast meine Kontaktdaten), damit ich Deine Vorstellungen erfahre.

 

Gruß

Papa