Arbeitsfassung Buch

Sorge-

rechtapartheid

 

Die zwischen Vätern und Kindern praktizierte Apartheid,stellt wohl das größte Skandalon unserer wohlständigen Gesellschaft dar. (Raoul Schrott)

Arbeitsfassung Buch

 

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Herausgekegelt

 

oder

 

...wie ich meine Tochter an Adolf Hitler verlor

 

 

 

 

 

 

In Liebe und Dankbarkeit meiner Frau Rosi gewidmet

 

 

 

 

 

Schland

Kein Kinderland

(sehr frei nach Wilhelm Busch)

 

Ach, was muß man oft von schlechten

Müttern hören oder lesen

die im wilden Veitstanz kreischen

"Mehr Rendite für mein Kind.

Dividende auf den Kindbesitz!"

 

Das Kind als Waffe, Macht absolut,

Triumph des Kranken und Missrat´nen.

Gerichtsverfahren stimmen heiter,

zahlt der Vater stetig weiter,

wird entfremdet und entsorgt.

 

Das Kind geschändet und missbraucht

halten Gutachter die Hände auf

und zu guter Letzt saugen sich Juristen fest

plündern Reste des Budgets

das dem Vater übrig blieb.

 

Ohrfeigen aus Strasbourg wirken nicht viel

werden Kinder geopfert wie der Gesetzgeber es will.

Unserm Nachwuchs hilft nur eins - in den Sack das Lumpenpack!

Bösen Müttern wird es schwüle,

denn nun geht es nach der Mühle.

 

»Meister Müller, he, heran! Mahl er das, so schnell er kann!«

"Her damit!"und in den Trichter

schüttet bald die Bösewichter.

Rickeracke! Rickeracke!

Geht die Mühle mit Geknacke.

 

Als man dies in Schland erfuhr,

war von Trauer keine Spur.

Kurz, im ganzen Land herum

ging ein freudiges Gebrumm:

»Gott sei Dank! Nun ist's vorbei

mit der Übeltäterei!«

 

Und die Moral von dem Gedicht:

Trau Jugendämtern und Roben nicht!

Allen Kindern beide Eltern -

beide Eltern gleichgestellt!

 

 

Wie alles begann

 

Hilde* war jetzt jenseits der dreißig.

Im Mittelalter hätte sie ihren biologischen Auftrag erfüllt und läge auf dem Friedhof.

Der Blick auf die Lebenserwartung von Frauen im 21.Jahrhundert sollte zwar froh stimmen doch ihre bisherige Lebensbilanz war dürftig und die Aussichten mickrig. Hilde hatte sich beruflich "warm und angenehm" im öffentlichen Dienst eingerichtet doch diese Art der Einkommenssicherung als Beamtin war ihr verhasst. Auch der gute Kontakt zu ihren Liebhabern konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass letztlich keiner bei ihr blieb um das Leben mit ihr zu teilen.

In der Erinnerung ihrer Kollegen der Heimatdienststelle war die von ihr geschmissene Fete zur 3.Null bereits verblasst. Für viele Männer hatte sie das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, erste Blessuren an Seele und Körper waren unverkennbar. Ein Aufenthalt in einer Reha-Klinik wegen eines körperlichen Gebrechens entwickelte sich zum psychologischen Fiasko mit Heulattacken und andauernden Depressionen.

Ein letztes Aufbäumen sollte die Wende bringen.

Beruflich war das leicht.

Um eine höhere Besoldung zu erlangen ließ sie sich vorübergehend (!) zur Ausländerbehörde versetzen. Das war leicht, weil die Suche dieser Behörde nach Mitarbeitern eine ständige war. "Ausländerbehörde? Nö, das ist das Letzte." war eine der nicht veröffentlichten Meinungen der im öffentlichen Dienst des Landes Berlin stehenden Angestellten und Beamten. Die Gefahr nach einer "freiwilligen" Versetzung von dort nicht wieder weg zu kommen und aufgrund von Streß die eigene Lebenserwartung zu verringern war groß. Deshalb war es nicht schädlich gute Freunde zu haben um sich nach dem Aufstieg in die begehrte höhere Gehaltsstufe die Rückkehr in die Bequemlichkeit der alten Dienststelle zu sichern. Für eine Frau im öffentlichen Dienst mit seinem Postenpoker eine durchaus machbare Aufgabe. Noch gibt es hinreichend Frauenversteher, eine massive Frauenförderung bei fast 80% Anteil weiblicher Beschäftigter im Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten und eine emsige Gleichstellungsbeauftragte, früher als Frauenbeauftragte und davor als Politkommissar bezeichnet.

Hilde war ein permanenter Sonnenschein und blendete mit Arbeitseifer. Ihr "Guten Morgen" zerschmetterte den Trübsal der Kollegen und das nimmermüde Mundwerk belebte den Tagesablauf. Bei der Ausländerbehörde waren Mitarbeiter rar und die stressigen Jobs verpönnt und Hilde willkommen. Sie verstand zwar nicht welches Spiel die ausländischen Kunden mit den Behördenmitarbeitern spielten doch darum ging es ja auch nicht.

Hilde arbeitete zu ihrer vollen Zufriedenheit. Ein Notabi gab den mentalen Rückhalt und MINT-Kenntnisse waren ohnehin nicht gefragt. Bald konnte sie Vorladungen schreiben. Die Leidenschaft des Telefonierens war die ihr angeborene Kernkompetenz - fachliches Know-how weniger. Private Telefonate förderten zudem ihre Beliebtheid. Wußte sie 'mal nicht weiter, das kam nicht bei jedem Vorgang vor, ging sie Fragen. Sie ist Beamtin und wird in ihrer Gehaltsstufe nicht für Entscheidungen und Verantwortungswahrnahme besoldet.

So konnte sie unbekümmert leben.

Der Grundstein für das spätere Versagen bei der Wahrnahme elterlicher Verantwortung war gelegt. Noch aber war diese Art der Verlotterung nicht erkennbar sondern lauerte in einen unsichtbaren Kokon gehüllt auf seinen Ausbruch. Noch dominierte Hildes verzweifelte Suche nach einem Partner um ihre naturgegebene biologische Aufgabe happyendend durchzudrücken.Ganz Powerwoman. Auf eine medizinisch machbare künstliche Befruchtung kurz vor Erreichen der Pensionsgrenze wollte sie nicht setzen.Noch nicht.

Der berufliche "Erfolg" befriedigte Hilde nur bedingt.

Sie war und blieb Single.

Und so beäugte Hilde Hoppelhäschen ihr unmittelbares Umfeld neu.

Nicht mehr der weiße Ritter sollte es sein.

Nach Jahren in Hosen zog sie kurzzeitig einen Rock an und coachte den maskulinen Inhalt ihres Kleiderschrankes mit ein paar roten Stiefel, für Hilde das Symbol allen Weiblichen, auf.

Von nun an machte sie alles richtig.

Sie verband ihr Nichtwissen in der Vorgangsbearbeitung mit zielstrebiger Mitarbeiter-befragung.

Die Familie eines Arbeitskollegen von der Ausländerbehörde kennenzulernen war folgerichtig. Sie suchte die Freundschaft mit dessen Tochter und eine Affäre mit dem alten Ehezausel. Das Geheimnis der Liaison mit dem Verheirateten schützten beide, weniger jedoch den Austausch von Körpersäften, da ärztlicherseits der Eintritt einer Schwangerschaft als unmöglich anzusehen sei. Der befruchteten Eizelle war diese Behauptung (eines Zahnarztes?) schlicht egal. Sie teilte sich und wuchs und Hilde bekam neuen Lebensmut , ihr Leben einen Sinn.

Per Schnittentbindung brachte sie ihr "Antidepressivum" in Gestalt eines gesunden Mädchens auf die Welt. Sie gab dem Kind den Namen Lissy* und ließ es in Prerow taufen.

Das und alles weitere entschied Hilde Hoppelhäschen allein denn sie war jetzt eine alleinerziehende Mutter. Das klingt zwar heroisch, trifft des Pudels Kern allerdings nicht.

Lissys Vater hatte in seiner Familie "reinen Tisch" gemacht, das Kind vor der Geburt amtlich anerkannt und erklärt, sich um das gemeinsame Kind verantwortungsvoll zu kümmern.

Hilde war also gar nicht alleinerziehend sondern, da sie es so wollte, getrennterziehend.

Folgerichtig verweigerte sie die Zustimmung zur gemeinsamen Elternschaft und als sie bemerkte, das der Vater Ernst machte und sich zwischen ihm und dem Töchterchen eine liebevolle Beziehung entwickelte, bremste sie die Beziehungspflege mittels Umgangsbehinderung bis hin zum Boykott aus. Einzig der Geldtransfer auf das mütterliche Konto war ihr genehm. Der Forderung nach gemeinsamer Elternschaft erteilte Hilde eine Abfuhr.

Der Ausflug zur Ausländerbehörde hatte sich nicht nur beruflich gelohnt. Höherbesoldet mit Kind und Kegel und Unterhalt krähte sie ihr melodisches "Guten Morgen" den alten Kollegen entgegen. Lissys Vater, der Schuft, war herausgekegelt. Das notwendige Gezeter und Palaver folgte rationalen Handlungen einer Eigentümerin.

Später schrieb eine Diplom-Psychologin:"Sie habe gehofft, er werde sich nach der Geburt des gemeinsamen Kindes doch noch für sie und gegen seine Frau entscheiden.Das sei eine Illusion gewesen. Er habe sie "sitzengelassen". Als Lissy ca. drei Monate alt gewesen sei, habe Frau Hoppelhäschen dies allmählich erkannt und begonnen, sich von ihm zu distanzieren."

Hilde machte nun wirklich alles richtig. Sie obsiegte zehn Jahre lang in sämtlichen familiengerichtlichen und von ihr angezettelten strafrechtlichen Verfahren und wurde ein begehrtes Objekt von Richterinnen, Verfahrensbeiständen, Gutachtern und sonstigem zwielichtigen Gesindel, das vom Streit der Eltern lebt.

 

Alfred Tetzlaff hätte nie zu einer Familienrichterin "Du dusselige Kuh" gesagt. Es entsprach nicht seinem Naturell derart ein Lob auszusprechen. Worte, die er einer Kreidekreismutter a´ la Hilde Hoppelhäschen, hätte zukommen lassen, sind nicht überliefert.

 

Der erfolgreiche Kampf um Geld, "Ehre" und Kind vermochte indes Hildes Status "Single mit Kind" nicht zu ändern. Die Teilzeitliebhaber wechselten. Die Dauer der Bekanntschaften schrumpfte. Lissy blieb. Alternativlos und als Einzige.

Sprachakrobaten nennen diese staatlich geförderte Daseinsform Einelternfamilie. Elternteilentfremdung ist in Deutschland keine Straftat, besitzt eine starke Lobby und ist eine Missbrauchsform die keine äußeren Schäden am Kind hinterläßt. Mit dem "richtigen" Elterngeschlecht finden sich jede Menge institutioneller Professioneller und Kalfaktoren einer stetig wachsenden Industrie die vom Kindesmissbrauch partizipiert und jede nur erdenkliche Beihilfe leistet.

 

An dieser Stelle räume ich ein, das die Kapitelüberschrift "Wie alles begann" irreführend ist. Ohne die unerwartete Eizellenbefruchtung wäre die kurze Midlife Affäre zu einer jener Randnotizen im Leben des jeweils anderen geworden, die gern dem Vergessen anheim gestellt werden. Nach der Geburt des gemeinsamen Kindes Lissy und seinem vaterlosen Aufwachsen besteht der Part Hilde Hoppelhäschens einzig noch in der einer Stichwortgeberin für die Überführung einer bis dato unaufgeregten, normalen Lebensgeschichte in eine Art antiker Tragödie. Sie ist nicht die Protagonistin sondern das " biologisch und narzisstisch notwendige Übel" um die geschilderte Story voranzutreiben. Eine Geschichte die ihren Anspruch verlieren würde stände im Mittelpunkt eine "missratene Mutter" am Pranger.

Wenn überhaupt spielt Hilde Hoppelhäschen eine kleine, kaum hörbare Blockflöte, die die Komposition die gespielt wird nicht kennt. Das falschspielende Kindeswohl-Orchester der willigen Geister die sie rief hat ein nicht mehr zu bremsendes Eigenleben entwickelt, und, falls es je gelingen sollte die narzisstische Erkenntnisschranke niederzureißen, steht Hilde das Eingeständnis des Missbrauchs des eigenen Kindes bevor.

Dabei sollte ihr kein Mitgefühl entgegengebracht werden . " … denn sie wissen nicht, was sie tun" ist so wenig Rechtfertigung für elterliches Versagen und die Schändung des eigenen Kindes wie das vorgebliche Nichtwissen unserer Vorfahren beim Thema Judenverfolgung und Schuld. Letztlich ist Elternteilentfremdung mit juristischer Beihilfe die angepasste Fortsetzung des Himmlerschen Projekts Lebensborn nur mit anderen Begrifflichkeiten.

 

Der wahre Anbeginn meiner Schilderung startet 17 Jahre bevor Hildes erster Schrei auf dieser Welt erklang. Ursprünglich hatte ich einen derart großen Zeitrahmen von mehr als einem halben Jahrhundert für meinen Roman nicht vorgesehen. Ob das "über den Haufen werfen" der ersten Abschnittsgliederung dem besseren Verständnis und wachsender Empathie für den Verfasser dienlich ist, bitte ich den Leser zu entscheiden.

Niemand ist unnütz, er-sie-es kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen, ist einer der nicht ganz so dummen Sprüchen auf die ich im Rahmen meiner Internetrecherche gestoßen bin und den ich gern hier anpasse:

Keine entfremdende Kreidekreismutter ist unnütz, sie kann in einer Lebensgeschichte, die durch die Brutalität des deutschen Familienunrechts einen schmerzlichen Einschnitt erfährt, als Cliffhanger dienlich sein.

Die Einführung und Vorstellung von Hilde Hoppelhäschen bereits am Storyanfang ist ein solcher Cliffhanger.

Das ist zweifelsfrei keine gängige Praxis für Schriftsteller. Vergleichbar nur mit der Praxis vieler Fernsehsender die Zuschauer bereits zehn Minuten nach Filmbeginn zu verprellen, sie auf die Toilette zu schicken und Werbung zu senden.

Mag sein, dass der eine oder andere, neugierig gemachte (Schnell-)Leser die Lektüre einfach mal weiterblättert. Das ist nicht weiter schlimm.Zurückblättern ist nicht ausgeschlossen.

Ich bin weit davon entfernt mich einzureihen in die Schar großer Erzähler wie Alex Haley, Sir Walter Scott, Rudyard Kipling, Michail Scholochow, Ehm Welk, Harriet Beecher Stowe, Liselotte Welskopf-Henrich,und, und, und.

Eine "Leseratte" indes war und bin ich und so manches Wort lebt in mir fort.

Einer der großen Songtexte Holger Bieges gehört dazu:

 

"Sagte mal ein großer Dichter,

daß ein Mann im Leben die drei Dinge schaffen sollte, daß es lohnt.

Er sollt einen Baum einpflanzen und ein Buch im Leben schreiben

Und dann sollt er zeugen einen Sohn.

...

Wieviel Bücher hat die Menschheit,

Und wie kurz ist so ein Leben,

Nur ein Bruchteil davon liest man dann.

Warum denn ein Buch noch schreiben,

Viele ungelesen bleiben,

Nicht zu reden davon, ob man's kann.

Ja so einfach sprach er aus das Wort, und nun lebt es in den Menschen fort,

Aber wo nur, wo nur, wo nur ist noch der Sinn?"

 

 

Die frühen Jahre

 

Er heiratete Eva und nahm sich anschließend das Leben.

Eine Heirat ist für einen Mann eine brandgefährliche Angelegenheit.

Das deutsche Familienrecht kann für das männliche Wohlergehen eine große Gefährdung darstellen.

Angst vor deutschen Juristen hatte Evas Gatte freilich nicht - zumindest seitdem er deren Führer war. Sein unfreiwilliger Freitod unterlag einer anderen Motivation.

 

100 Monate nach der bekanntesten Berliner Bunkerhochzeit zerrte mich eine Geburtszange auf diese Welt. Der obligatorische Schlag auf die hinteren Weichteile sorgten für meinen ersten Brüller. Acht Jahre nach der bislang größten Familienzerstörung und -vernichtung und ein halbes Jahrhundert vor deren Fortsetzung mit anderen Mitteln hatte ich das Glück eine Familie zu erhalten und umsorgt, behütet und geliebt aufzuwachsen.

Meine Eltern heirateten am 11.April 1953 in Roßlau an der Elbe und blieben fünf Jahrzehnte zusammen. Ihrem großen Freundeskreis gehörten keine Juristen an. Vermutlich war das neben ihrer großen Liebe einer der Gründe die die Feier der Goldenen Hochzeit in der oberfränkischen Gemeinde Warmensteinach, einem anheimelnden Örtchen am Zusammenfluss der Warmen Steinach und des Moosbachs (früher Kalte Steinach) ermöglichten.

 

Mein erster Brüller am 03.September 1953 löste Erleichterung und Freude aus. Das anschließend anhaltende Greinen weniger. Kaum der Geburtszange entkommen landete ich erneut auf dem OP-Tisch. Erst eine aus medizinischer Sicht erforderliche Zirkumsion machte mich zum Manneken Pis. Fortan erzählte meine Mutter ich hätte mich anschließend mit einem großem Bogen für die Erleicherung bedankt.

Sei es wie es war. Bei dieser besonders kurzen Anekdote bin ich eh nur der Erzähler . Ihre Erwähnung ist aber wichtig,weil, mit Ausnahme einer Mandelentfernung mit viel Vanilleeis essen, die nächsten fünfzig Jahre keine Operationssaalbesuche mein Leben trübten.

 

Name

iii

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Epilog

 

 

Bälle sind beliebt.Ob Tanzabend,Tanzveranstaltung, Schwof, Disco oder Disse ist der allzeit beliebteste oder gar der Höhepunkt jedes noch so glanzvollen Opernballs meist der Federnball. Kinder, die mit der Aufforderung zum Federnball zu gehen ins Bett geschickt werden und schlafen sollen, teilen diese Auffassung allerdings nicht.

Ich bin ein Mensch aus dem vorigen Jahrtausend. Männlich, weiß, heterosexuell mit Beitrittshintergrund um am Anbeginn des siebten Lebensjahrzehnts. Meine Federnbälle werden langsam wieder die die ich als Kind gehasst habe.Bälle erholsamen Schlafes.

Meine zwei erwachsenen Töchter sind aus dem Haus und meine Jüngste hat nie bei mir gewohnt. Die beiden Yorkis, die meine Frau und mich im Haus bewachen, haben unseren Lebensrhythmus übernommen und sind zugleich die zuverlässigsten "Hupen".

Der Status Rentner lockt. Sechs Enkelkinder sind auch eine Aufgabe, der Rasen will vertikuliert und gemäht werden, überhaupt wartet vieles zum Schrauben, Basteln und Pusseln und alles könnte so schön sein, wenn, ...ja, wenn meine Heimat kinderfreundlich wäre.

Damit sie das nicht wird agiert hier eine Justiz die Väter bis in den Tod verfolgt um im staatlichen Auftrag von ihrer Familie "befreite" Lohnarbeiter und Arbeiterinnen zu schaffen.

Ich war in meinem Leben untreu.

(Leider) nicht gegenüber dem Finanzamt sondern, -leider- gegenüber meiner Ehefrau.

Einen Federnball in fremden Betten erlebt die eine und der andere. Das ist nicht ungewöhnlich.Weder in Single- oder Ehejahren oder in Zeiten der Midlifekrise.

Ich gehöre zu den Ballbesuchern die Bleibendes schuffen.

So entstand eine schwierige, aber lösbare Familiensituation.Der Streit zwischen Neueltern ist dabei so wenig ungewöhnlich wie die eheliche Auseinandersetzung.

Der Verwandten-und Bekanntenkreis, mithin die Gesellschaft, nimmt diese Probleme sobald sie öffentlich werden, teils amüsiert, teils parteilich wahr. Solange weder Mord noch Totschlag im Spiel sind hält sich auch der Staat und seine Justiz zurück.

Fremdficken ist mehr oder weniger toleriert.

Was nicht toleriert wird ist die Wahrnahme elterlicher Verantwortung durch einen Vater.

Ich wollte meiner nichtehelichen Tochter ein Vater sein, so gut und zuverläßlich wie meinen bereits erwachsenen Mädels.

Hier reagiert die staatliche Justiz unaufgefordert nach dem Beschleunigungsgebot.Ist das Kind gar das Ergebnis eines Federnballs in fremden Bett und die Mutter lehnt den ehemaligen Gespielen als Vater des gemeinsamen "Kegels" ab ist schnell ein neuer Staatsfeind ausgemacht, ein Feind aus dem sich Geld pressen lässt.

Die Sauereien einer mächtigen Phalanx selbsternannter Helfer und Professioneller, einer kindeswohlperversen Familiengerichtsbarkeit mit anachronistischer Rechtsprechung zeige ich

nachfolgend auf. Jammerfrei und im Einzelnen für Betroffene in ähnlicher Situation durchaus hilfreich, für Interessierte lesbar und unterhaltend und für meine Tochter ein Einblick in das Leben ihres entfremdeten Vaters.

Die Überwindung des Männlichen hat an deutschen Familiengerichten keine menschliche Spruchpraxis sondern einen Brutalitätsschub gegen Väter und ihre Kinder durch Richter ausgelöst.

 

Sieben prall gefüllte DIN-A4-Ordner und zwei Loseblatthaufen mit weiteren mehr als dreihundert Seiten beschriebenen Papiers geben vom familiengerichtlichen Streit statt vom Bemühen um Verwirklichung des kindlichen Umgangsrechts Zeugnis.

Mit weit weniger Dokumenten muss derjenige auskommen der die ehemals liebevoll-vertrauensvolle Vater-Kind-Beziehung nachweisbar dokumentieren will.

Um als Erbsenzähler zu gelten kann ich dabei auf genau 542 Fotos und bearbeitetes Videomaterial von knapp 90 Minuten verweisen. Nach dem Tochterverlust wächst mein Fundus allerdings halbjährlich um drei Kinderfotos an, da die Mutter nach einem zweijährigen (Extra-)Gerichtsverfahren zur Auskunftserteilung über die Entwicklung der gemeinsamen Tochter verpflichet wurde. Eine gute Erziehung gebietet es mir indes die Qualität und Motivauswahl der Bilder wie auch die jeweils beigefügten kontrainformativen drei bis vier Begleitsätze einer Beurteilung zu unterziehen.

Doch nicht das An-den-Pranger-stellen von Hilde Hoppelhäschen* als Laie der Fotografie oder des Berichtschreibens steht im Mittelpunkt. Wenn überhaupt spielt sie eine kleine,kaum hörbare Blockflöte, die die Komposition die gespielt wird nicht kennt. Das falschspielende Kindeswohl-Orchester der willigen Geister die sie rief hat ein nicht mehr zu bremsendes Eigenleben entwickelt, und, falls es je gelingen sollte die narzisstische Erkenntnisschranke niederzureißen, steht Hilde das Eingeständnis des Missbrauchs des eigenen Kindes bevor.

Mitgefühl sollte sie nicht erwarten.

Nach der Vorstellung und ersten Charakteristik als "missratene Mutter" sollte es in meinem Buch ursprünglich Schlag auf Schlag mit Fakten, Fakten, Fakten weitergehen. Immerhin stehen mehr als 100 Gerichtsbeschlüsse verschiedenster Gerichte, vier Gutachten und ungezählte Stellungnahmen selbsternannter Professioneller zur Veröffentlichung Schlange.

 

Ist es aber das was ich will?

Das Auflisten juristischer Schweinereien und Rechtsbrüche und die Veröffentlichung von Gerichtspamphleten einer unverständlichen Sprache ist alles mögliche, von rabulistischen Kauderwelsch bis hin zur cerebralen Diarrhoe, aber eines ist es nicht.

Es ist nicht unterhaltsam - und, es ist keine Belletristik.

Es ist nicht lesbar, nicht informativ und es verschafft dem Protagonisten, dem brutaler Willkür, Diskriminierung und institutioneller Verfolgung ausgesetzten Vater, trotz emotionaler Betroffenheit, keine Sympathiepunkte und selten Verständnis, weil rabulistische Texte, beständig wiederholt, den Zweifel säen.Es kann ja etwas dran sein.

"Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben. Man kann die Lüge so lange behaupten, wie es dem Staat gelingt, die Menschen von den politischen, wirtschaftlichen und militärischen Konsequenzen der Lüge abzuschirmen. Deshalb ist es von lebenswichtiger Bedeutung für den Staat, seine gesamte Macht für die Unterdrückung abweichender Meinungen einzusetzen. Die Wahrheit ist der Todfeind der Lüge, und daher ist die Wahrheit der größte Feind des Staates."(Joseph Goebbels)

 

 

Würde ich indes selbst ein Werk, in dessen Mittelpunkt der aufopfernde Kampf eines Vaters gegen verleumderische juristische Konstruktionen der Wahrheit besteht, lesen?

 

Diese Frage beantworte ich mit "Ja".

Ich habe gelesen.

Ich habe viel gelesen. Das Internet beherbergt eine Unmenge deutscher Websites die als Ergebnis praktizierten Familienunrechts online gestellt sind.Sie dokumentieren die Ohnmacht entsorgter Väter gegen ungezügelte Brutalität von zumeist weiblichen Richtern, denen nicht nur die Rechte und Interessen von Kindern sondern grundsätzlich Menschen-und Grundrechte, wie überhaupt die Spruchpraxis des Europäischen Gerichtshofes, am von der Robe umhüllten Juristenarsch vorbeigehen.

Säle deutscher Familiengerichte sind vom Recht befreite Zonen.

 

Kindeswohl ist Spielzeug der Juristen

Wer Kreidekreismütter gewähren läßt, motiviert und ermuntert sie zu ihrem schäbigen Verhalten.

Und wer sich bei solch einer Fallkonstellation vor Gericht von den Verfahrenbeteiligten unwidersprochen den Satz vorhalten läßt: die Eltern müssen lernen, kooperativ die Interessen des Kindes zu vertreten, macht sich selber zu einem Mittäter und muss sich nicht wundern, wenn er im Weiteren so behandelt wird.

weiter oben hatte wackelpudding darauf hingewiesen, dass den Begriff "Eltern" zu verwenden, wegen einer nahezu ausschließlichen Täterschaft durch Mütter den Blick auf ein vorhandenes Sexismusproblem verstellt.

 

Ich habe ihm zugestimmt, weil es in Sachen Umgangsboykott nicht um Eltern, sondern um Mütter als Täter und Väter als Opfer geht und die Familiengerichte das offensichtlich zu unterscheiden nicht Willens oder nicht in der Lage sind.

Spagat zwischen Konsensforderung und Kritik an Mutter kaum hinzubekommen, zumal der Antrag stellende Vater stets als Täter angesehen wird

Werteordnung des Grundgesetzes von Roben unterwandert

 

Zitat Knief:Man kann nicht Elternkonsens predigen, dabei aber das Verhalten des anderen Elternteils kritisieren.

Wenn ich dazu ermuntere, ohne Anwalt aufzutreten, bedeutet dies nicht ein generelles Anwalts-Bashing. Es gibt Anwälte, die ihren Job gut machen, obwohl die ureigene Aufgabe und Funktionsweise des Anwalts vor dem Familiengericht grundsätzlich kontraproduktiv ist. Dazu empfehle ich mein Referat "Eingriffe des Staates in die Familie".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ichhabe mich gequält durch gestelzte Textbausteine, nicht enden wollende Sätze und eine Unmenge (vergeudeter, zumeist männlicher) Intelligenz. Dabei stellte ich fest, das die vielgerühmte Einzelfallprüfung Kokolores ist. Lissy und ich sind ein Fall von vielen tausend vergleichbaren systematischer Väterentsorgung.

Diese Erkenntnis war einerseits ermutigend (ich bin nicht allein und es hätte viiiel schlimmer kommen können) aber zugleich auch ernüchternd. Ich war einer der unzähligen Kopien des Ritters von der traurigen Gestalt die erhobenen Hauptes auf dürren Gäulen gegen Windmühlen ankämpfen.

Das Wissen um das Nicht allein sein führte aber auch zu der Erkenntnis, dass Väter und Kinder keine Lobby haben. Der Väteraufbruch für Kinder (VAFK) mag in Nuancen bekannter und zugleich organisatorisch besser aufgestellt sein wie das Bundesforum für Männer (einer vollständig vom Geld-und Ideologietropf des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:, also des Bundesministeriums für alle außer Väter, notbeatmeten Todgeburt), indes tendiert seine Wirksamkeit allein bei der Umsetzung der Forderung "Allen Kindern beide Eltern" gegen null.

Und so bleiben Väter im Kampf um den Erhalt der Beziehung zu den Kindern allein und Einzelkämpfer. Viele Internetauftritte zeugen von ihrem verzweifelten Kampf und dem Versuch, vielfach mit Veröffentlichung der kindesfeindlichen Gerichtsbeschlüsse, tagtäglich praktiziertes Familienunrecht in das Bewußtsein der Öffentlichkeit zu bringen.

Das den Vätern dabei das eigene Geschlecht im Weg steht ist nicht neu. Es existiert keine wahrnehmbare "linke" oder "rechte" Männerbewegung. Auch ein selbsternannter echter Väterwiderstand ist bloß ein sinnfreies Wortspiel und Unterhaltsprellerei ist garantiert nicht des nicht lila Pudels Lösung. Uneinigkeit der Männer ist oft das einzig verbindende Element. Bei den sieben Zwergen wollte stets einer der Oberzwerg, sein weil sich Schneeflittchen nur mit dem Alphazwerg befassen wollte. Die anderen, zu kurz gekommenen Gnome glänzen dann, insbesondere gegenüber dem emotional äußerst belastenden Kampf der Väter, mit Besserwisserei, Maulhurerei, jeder Menge unbrauchbarer Tipps und letztendlich mit Hohn und Spott und dem Vorwurf der Jammerei, obwohl die eigenen Jammerarien feige und anonym und lautstark nur im Netz geträllert werden.Rechtskrückenbenutzer ist noch einer der wenigen höhnenden Begriffe für redliche Väter der ohne Anleihe an die Fäkalsprache auskommt.

 

Was ist zu tun?

Wie kann ich mein Anliegen vorbringen?

Und, was kann ich für meine nichteheliche Tochter mit Blick auf die Zukunft schaffen?

In dieser Situation, ich wollte die erste Buchgliederung "anpassen", trudelte bei mir ein Schreiben des Users Lichttblick ein. Von einem Anpassen war von diesem Zeitpunkt keine Rede mehr.Ich kippte mitten in der Arbeit das Gerüst um und beließ nur noch das Anfangskapitel "Wie alles begann".

 

Lichttblick schrieb:

"Ohne Details werden viele user deinen Kampf nicht verstehen,sondern die Sympatien eher bei der Mutter landen, die ihr Kind "schützen" wollte. Auch nicht, warum du in einem fiktiven Brief an dein Kind die Mutter als "missratene Mutter"bezeichnest.

Denn: es ist ja leider so, daß bei verlassenden Frauen die Schuld automatisch den Männern zugeschrieben wird. Hier müssen also Argumente / Details her!"

 

Overtüre mit altem Prolog

Sympathie,Anteilnahme,Verständnis

Meine eigenen Vorurteile

groß genug bleibt stets was hängen

Und,es bleibt stets etwas hängen,weil Gerichtsschreiben,rabulistik nicht leicht zu verstehen geschweige zu durchdchauen ist.

 

Eigene vorurteul ich bin selbst nicht frei

Da wird ja wohl eas dran sein.

 

 

 

 

 

Jammerarien

 

Männerfurz und Mief

 

 

zwischen Roots, Rabulistikschelte und Systemkritik

ich ohne Selbstfindungsprobleme

 

 

 

 

20. Februar 1967 bis 03.10.1990

 

 

Midlife und Moral

 

 

Entsorgung und ...?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was bei roots kunta kintrStatt niger vater

 

 

 

Zange zerrte