Apartheidpraxis

06.Juni 2016

 

Rückmeldung in Sachen der Homepage Sorgerechtapartheid.de

 

Noch zu der Zeit als Sorgerechtapartheid.de ins Netz ging fand ich die Ernährungsgewohnheiten vieler Schauspieler gewöhnungsbedürftig. Ob Applaus als Brot den Mimen nährt und Buhrufe seine Diät unterstützen war mein großer Zweifel.

Ich ernähre mich zwar ebenfalls nicht durchgehend gesund doch Beifallsbekundungen durch Klatschen oder Buhen stehen nicht auf meinem Menüplan.

Zugeben muss ich aber, das ich relativ häufig auf die Seite Traffic meines Anbieters schiele und das ich es liebe Feedbacks, jeder Coleur und Ausrichtung, zu erhalten.

Rückmeldungen (Wer schreibt schon gern in die leeren Weiten des Internets ?) sind das Lebenselixier eines Websitebetreibers. Diese Form der Rückkopplung bannt die Gefahr in der eigenen Filterblase Schimmel anzusetzen und im Internet nur noch personalisierte, vermeintlich interessierende und angenehme Inhalte zu sehen.

Um die Nutzung des Kontaktformulars wird weiterhin gebeten!

 

Ein Feedback, das mich zur Änderung bzw. Ergänzung einer Seite von Sorgerechtapartheid.de animierte, erhielt ich auf meinen Beitrag zum Internationalen Kindertag "Ansichten aus der Online-Filterbubble eines entsorgten Vaters".(bitte zum nachfolgenden Artikel herunterscrollen)

 

Zitat:

"Was Außenstehende irritieren könnte, ist der Umstand, dass es bei diesem Kind KEINE Probleme gibt, hingegen bei dem anderen ein gerichtliches Kontaktverbot.

Das kann offensichtlich NICHT am (Opa)/Vater liegen!

 

doch da Maggie keiner Schwarzrobe in die Hände fiel, hat sie ein unbeschwertes, glückliches Leben.

Es stört sie nicht, dass ihr Opi Bolle von Juristen und anderen zwielichtigen Gestalten als Vater entsorgt wurde...

 

= für Dich und mich verständlich - aber anderen würde ich diesen widersprüchlichen Sachverhalt ausdrücklicher erklären."

Zitat Ende.

 

Das ist er (!) der ( versuchte und gewünschte ) Ausbruch und Blick über den Tellerrand der eigenen Filterblase.

Der paradoxe und widernatürliche Sachverhalt der

Entsorgung und

Entfremdung und

Entehrung

des Vaters ist aufzuzeigen.

Ich habe mich, keinesfalls aus narzisstischen Erwägungen (!), entschieden dies demnächst auf der Seite " über mich" als Artikel Nummero 2 ein weiteres Mal zu versuchen.

Das Feedback führt mich so zum Ursprung, Anlass und Zweck von Sorgerechtapartheid.de zurück.

 

Sorge-

rechtapartheid

 

Die zwischen Vätern und Kindern praktizierte Apartheid,stellt wohl das größte Skandalon unserer wohlständigen Gesellschaft dar. (Raoul Schrott)

28.April 2017

 

Wenn Kinderschützer unter sich sind oder was Frauenhausbeauftragte so alles treiben

 

Die in Deutschland (Hessen plus andere) zwischen Vätern und Kindern flächendeckend praktizierte Apartheid beschränkt sich nicht auf die vielen Gerichtssäle in den Trutzburgen des Familienunrechts.

 

Sie ist allgegenwärtig.

Sie ist überall.

 

Damit das so bleibt,

damit die juristischen Sauereien, die in den familiengerichtlichen Richterinnen-paradiesen mit rabulistischer Schwülstigkeit ausgeheckt werden, nicht publik werden und "das Pack" dennoch die Ideologie der Familienzerstörung "frißt" und als die eigene annimmt, bedarf es ideologischer Demagogen und wortgewaltiger Einpeitscher als Maschinengewehre des Kindeswohlfrevels.

 

Neben dem Bundespropagandaministerium für Frauen und alles andere (außer Männer) sind insbesondere Lohnschreiber mit der Propagierung von Feindbildern beschäftigt. Das ist einträglich und mainstreamkonform.

Manchmal blühen selbst in der tiefsten Provinz mit Sonderstatus die edelsten Rosen mit dem eigenwilligen Duft eines objektiven, ideologiefreien Qualitätsjournalismus.

(Bitte die Gänsefüßchen als Anführungszeichen selbst setzen oder denken.)

Ein aktuelles Beispiel ist eine in der Gießener Allgemeinen veröffentlichten "Kampfschrift" von Karen Werner mit der sie gegen sogenannte Väterrechtler zu Felde zieht.

 

 

Ein Artikel auf den durchaus zu verlinken ist, weil so das Beste in Form der Kommentare nicht verborgen bleibt.

Mein Dank für die entlarvende primitiv-feministische Genderpropaganda.

Na klar, Gewalt geht (nur) vom weisen heterosexuellen Mann aus!

Schön und wohltuend, das die Zeitungsschreiberin darauf verzichtet hat die Zahlen der von Männern in den vergangenen 17 Jahren getöteten Kinder den durch Mutterhände ums Leben gekommenen (ermordeten) gegenüberzustellen.

Das Aufrechnen von Toten, zumal wenn es sich um Kinder handelt, gehört sich nicht! Oder passt es nicht ins vorgegebene Weltbild von Frauenhausbeschäftigten?

Zumindest wäre eine derartige Polemik genauso wenig hilfreich wie es der aufgezeigte Artikel ist um die staatliche Seuche Hate Speech und Väterbashing zu bekämpfen.

Der Lösung familienpolitischer Probleme im Sinne von Mann und Frau,Vater, Mutter UND Kind, stehen papierne, wortgewaltige und argumentationslose Feldzüge selbsternannter Schutztruppen im Weg...

15.April 2015

 

Wechselmodell - der Zweite Schritt vor dem Ersten ?

 

Ich bin kein studierter Familienexperte mit staatlichen Laberdiplom sondern der gerichtlich entsorgte Vater eines nichtehelichen Kindes, eines sogenannten Kegels.

Mein Versuch diesen - wie meinen ehelichen Kindern - ein Vater zu sein scheiterte.

Mit der staatlich praktizierten Sorgerechtapartheid wurde die Kreidekreismutter umfassend gepampert und die totale Entfremdung des Kindes vom Vater gesichert.

 

Lug und Trug, Rechtsbruch und Willkür und beständige Wiederholung des hohlen Begriffs Kindeswohl waren die Inhalte der von Richtern, Psychologen, Beiständen, Anwälten, Jugendamtlern gesungenen Arien mit denen sie sich gegen die Wahrnahme elterlicher Verantwortung durch den Vater positionierten. Die selbsternannten Professionellen leisteten sich einen fachlichen Offenbarungseid nach dem anderen. Und, so soll es bleiben.

Nachdem der Kampf um "die gemeinsame Obsorge von Anbeginn" scheiterte wird jetzt des Trauerspiels 2.Teil mit dem Titel "Wechselmodell" aufgeführt.

 

Ich weiß nicht was eine Familienexpertin ist. Verheiratet, liiert, geschieden, getrennterziehend oder kinderlos? Möglicherweise jemand der von unendlich wenig unendlich viel weiß.

Üblich ist es, dass die Medien stets Experten präsentieren wenn eine Katastrophe eintritt.

So hält es auch die Süddeutsche Zeitung.

Sie bietet ihrer Leserschaft eine Familienexpertin der Bundestagsfraktion der Grünen im Interview. Allerdings beschränkt sich deren Expertentum sehr.

Zitat:

"Ich finde es richtig, dass bis jetzt kein Modell im Gesetz steht, das favorisiert oder verboten wird - und das sollte auch so bleiben. Es sind die Gerichte, die den Anspruch durchzusetzen haben, dass das Kindeswohl im Mittelpunkt steht - und nicht wir Parlamentarier in Berlin."

 

...und nicht wir?!

...und wer denn dann?

 

Einer parasitären und äußerst mangelhaft qualifizierten Helferindustrie die im ideologischen Korsett des Mutterkultes gefangen ist freie Hand für weiteren Kindesmissbrauch und Frevel einzuräumen macht natürlich Parlamentarier überflüssig.

(Zumal sich grüne Politiker bislang in sehr eigenwilliger Art um das Wohlergehen von Kindern bemühten.)

Bestimmen mit Parteibüchern ausgestattete Richter die Politik während sich Politikexperten drücken?

Inzwischen gibt es ein

vom Väteraufbruch für Kinder

Landesverein Berlin-Brandenburg e.V.

und von Bobby vander Pan/KGPG

produziertes (Erklär-)Video zum

Thema, welches die

Nebelkerze des BGH

mit schönen Worten und Bildern

"wirklichkeitsnah" preist.

 

Machen Sie sich bitte ein Bild!

 

 

Für mich stellt sich nur die Frage

warum kompromissbereite und kommunikationsfähige Eltern Gerichte anrufen sollten...

 

 

 

 

 

 

 

Am 07.April 2017

Allhier nicht denkbar

 

 

Je länger ich mich gezwungenermaßen mit der Thematik des Familienrechts befasse desto größer wird die Annahme, dass die Träger der schwarzen und roten Amtstracht der Juristen auftragsgemäß die unsichtbare Mauer des innerdeutschen Kindeswohlfrevels an die Außengrenzen verschieben.

 

"Das gemeinsame Sorgerecht in der Schweiz scheint besser zu funktionieren, als von vielen Männern befürchtet. Der alte Trick, es zu unterlaufen, indem man gegenüber seinem Partner einen Konflikt eskalieren lässt, um dann zu argumentieren, bei derartig extremen Meinungsunterschieden, könne gemeinsame Sorge dem Kind nur schaden, klappt nicht mehr," meint Arne Hoffmann auf seinen Blog Genderama.

 

Der auf Sorgerechtapartheid.de dokumentierte Fall der systematischen Entfremdung des Kindes von seinem Vater weist Parallelen zu dem in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) Geschilderten* auf. Einzig die Konfliktlösung ist unterschiedlich.

 

Auch im Berliner Fall wird der Vater von der Mutter ignoriert und kein Wort mit ihm gesprochen. Anders als in der Schweiz verleitet die Verweigerung der gemeinsamen elterlichen Obsorge durch den mütterlichen Wohnelternteil und deren beharrlicher Boykott der Beziehungspflege des gemeinsamen Kindes zum Vater bundesdeutsche Familienrichterinnen dazu das Wohlergehen und die Befindlichkeit der Mutter in das Zentrum ihres Handelns zustellen.

Ohne moralisches Infragestelle werden die materiellen Interessen der Helferindustrie und Getrennterziehendenlobby bedient und juristische und staatliche Beihilfe zur Entfremdung, sprich:zur schlimmsten Form des Kindesmissbrauchs, geleistet.

Es besteht sogar keine Scheu davor Briefkontakte zu unterbinden und diese Übergriffigkeit mit dem Kindeswohl und Kindeswillen zu begründen.

Deutsche Familiengerichte entsorgen zuvörderst den Vater und erfinden im zweiten Schritt dubiose Begründungen.

 

"Die Rhetoriker, Rabulistiker und Dialektiker finden immer irgendeine Begründung, um zu sagen, dass man sich falsch verhalten hat, nämlich weil die Kriterien nicht vorher festgelegt werden, sondern erst nachträglich zum Zeitpunkt der Wertung willkürlich so gesetzt werden, dass sie gerade passen. So funktioniert heute Politik. So funktioniert Presse. So funktioniert Rechtsprechung. Denn Rechtsprechung ist auch keine Rechtsfindung mehr, sondern willkürliches Festlegen mit anschließender Begründungs­findungs­rhetorik.» - Hadmut Danisch am 02.04.2017

 

 

 

* KESB ist eine interdisziplinär zusammengesetzte, professionelle, spezialisierte Fachbehörde in der Schweiz. Die Buchstaben stehen für Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden.

 

Es gibt wieder mehr...

...mehr Rechte für Väter

 

Der Bundesgerichtshof hat sich (wie auch von Sorgerechtapartheid.de berichtet) zum Thema "Wechselmodell" eingelassen.

Wie üblich jubeln die bekannten Systemclaqueure "Mehr Rechte für Väter" und die Bundesverdienstkreuzträgerinnen sehen für ihre gepamperte Klientel der Lebensform der Getrenntalleinerziehenden die Geldbeutel wegschwimmen.

Was ist geschehen?

Wurden bereits, sinnfrei wie seit Jahrzehnten, die Uhren auf Sommerzeit vorgestellt?

Hat sich überhaupt etwas geändert oder ist nur ein Sack geschreddertes Papier in Karlsruhe umgefallen?

 

Auch 2017 ist in ´schland ein familienrechtlich reaktionär-konservatives Jahr, verharrt in tradierten Klischees. Vom geschriebenen Recht zum geltenden und praktizierten ist ein weiter Weg dem oft Richter aller Geschlechter beharrlich im Wege stehen.

Noch werden die Segnungen der Familienrechtsprechung vorrangig Eingeborenen zuteil.

 

In den Trutzburgen des Familien(un-)rechts produzieren kostenintensive Arbeitskolonnen aus Richterinnen, Beiständinnen, Psychologinnen, Anwältinnen und sonstigen Brandstifterinnen der Familienzerstörungsindustrie weiter unverdrossen Halbwaisen.

Die wie geschmiert laufende Produktion entfremdeter Kinder und entsorgter Väter wird vom Wechselmodell so wenig wie die Möglichkeit der Beantragung der gemeinsamen elterlichen Sorge oder die Einführung der Kindschaftsrechtsreform gestört. Die Familienzerstörungskapitäninnen sind erfahren und erprobt im Paragrafendeuten-und auslegen sowie im dreisten (unabhängigen richterlichen) Lügen und Rechtbrechen.

Jede Richterin eine Pippi Langstrumpf, jede Beiständin und Jugendamtlerin ebenso - kollektivistisch machen sie sich die Welt wie sie ihrer Kumpanei (finanziell) gefällt.

 

Das Wechselmodell ist eine Möglichkeit aus den zwei Welten die den Kindern in Deutschland nach der Trennung ihrer Eltern aufgebürdet werden, der verlogenen Welt der Kreidekreismütter und ihrer Komplizen und der verbotenen Welt der redlichen Väter, eine, die der glücklichen und unbeschwerten Kindheit, zu machen.

 

Das gerichtliche Anordnen und das Umsetzen eines Rechtsanspruchs auf das Praktizieren der Doppelresidenz ist Zukunftsmusik die vom parasitären Chor der Lobby der Kindeswohlinterpreten und der liturgischen Sängerschaft des Kindeswillens massiv und mit Unterstützung des Schwesigschen Lobbyteams* des Frauenministeriums in der trickreichen Variante " dann machen wir ´mal ´ne jederzeit änderbare Studie und schau´n in ein paar Jahren wieder hin", gestört wird.

 

Einen echten Paradigmenwechsel, weg vom staatlich geförderten Kindesmissbrauch, erlebe ich indes nicht mehr, auch weil das Wechselmodell der gewollte zweite vor dem ersten Schritt ist, nämlich der gemeinsamen Obsorge von Anbegin ohne wenn und aber, und weil die deutschen Groß-und Klugmauljurisprudenzler das bleiben was sie sind: Bettvorleger von Kreidekreismüttern, Rechts"anwender" die nicht willens sind die Praxis der Sorgerechtapartheid zu beenden und Eltern zum Wohle der Kinder gleichzubehandeln.

 

19.März 2017

 

 

*es ist nicht das #TeamGinaLisa gemeint

21.Juli 2016

 

Zum Ableben der Sorgerechtsreform und

was Einstein nicht wissen konnte...

 

"Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z. B. der Relativitätstheorie."

 

 

"...und wieder andere halten sich für uncle tim, verschwurbeln einfachste natürliche Dinge um sich Kreidekreismüttern und einer staatlichen Femokratie, der sie "unabhängig" dienen, anzubiedern."

Was ist schon das abstrakte Gedankenbild des "Rechtsinstituts der elterlichen Sorge" in Bezug auf die Relativitätstheorie und das Wesen einer Frau, die zur Kreidekreismutter mutiert?

Die hochintellektuelle Enge der ideologischen Filterblase des im 21.Jahrhunderts lebenden deutschen Michel wäre Einstein sicher ein Befremden.

 

Es ist wohl einer (Gender-)Verwirrtheit meiner Landsleute an den Schalthebeln der Macht zu verdanken, das sogar in der Familienrechtspraxis des neuen Jahrtausends das brutale Prinzip des ethischen Rechts der Mutter auf das Kind den status quo verkörpert.

Beinah hätte bereits der halbherzige Versuch einer Ablösung des Menschenrechte verletzenden Prinzips zu einer Totgeburt geführt.

Bleich und eingefallen siechte sie einige wenige Jahre kraftvoll dahin bis der finale Dolchstoß zum Verrecken führte.

Tot,

mausetot

und nun ganz verreckt -

die halbseidene Sorgerechtsreform, die am 19.Mai 2013 das diffuse Licht deutscher Gerichtsstuben erblickte, kann nun einen Grabstein mit Sterbedatum 16.Juni 2016 erhalten.

Der Gedenkstein an den verblichenen Gaul der juristischen Väterveralberung sollte zudem mit den Namen der äußerst illustren Totengräbergesellschaft, die wortgewaltig das Leichentuch webte, verziert werden.

Das sind:

Hans-Joachim Dose, Dr. Frank Klinkhammer, Dr. Claudio Nedden-Boeger, Hartmut Guhling und Dr. Antje Krüger - allesamt Richter am Bundesgerichtshof.

 

Endlich ist das strukturkonservative deutsche Familienrecht wieder in seine urige Heimat mit dem Mief der Adenauer Ära gelandet. (Ein weiteres Zurückgehen in der Zeit verbietet sich aus Gründen der "political correctness")

Weiterhin werden gewissenlose Helfershelfer unqualifizierter Familienrichter Knochenorakel befragen, Väter auftragsgemäß "positiv" diskriminieren, kriminalisieren und pathologisieren mittels Spekulationspsychologie und mit Kaffeesatzleserei die Zukunft zu ungunsten von Vätern und ihren Kindern wahrsagen, Väter als unwerten Elternteil selektieren.

Aus Familienrichterinnen werden weiter Apartheidrichterinnen, rechtlich exakt beschriebene Tatbestände existieren nicht mehr, Beliebigkeit und Unberechenbarkeit, Lügen und unfaire Verfahrensführung behalten das Sagen in den Gerichtssälen der juristischen Familienzerschlagung, den vom Recht befreiten Zonen.

 

Bislang fehlte nur das Sterbedatum der "Sorgerechtsreform" auf ihrem Grabmal aus schwarzen Beton. Die Leiche lebte noch, gestützt von der geldgierigen Quadriga der Familienzerstörung,sie fiel nur nicht um.

 

Wieso kam es gerade jetzt zu dem nicht unerwarteten Todesfall, zumal der XII.Zivilsenat des BGH "nur" der Rechtsbeschwerde einer Mutter statt gab, den Beschluss eines Oberlandesgerichts aufhob und zurückverwies?

 

Darauf kann eine juristisch-rabulistische oder eine einfach verständliche Antwort gegeben werden.

 

Ich bevorzuge die zweite Alternative, weil mir juristisches Fachwissen nicht eigen ist.

Wer die herausragende Geistesleistung der Grabrede auf die "Sorgerechtsreform" nachlesen möchte kann es hier tun:

 

 

Aber Vorsicht, Lesewilliger!

Auf Dich kommt viel Text mit rabulistischer Prosa zu, eine lebensferne und unverständliche Sprache und Argumentation die offensichtlich weder Einheimische noch Refugees als Zielgruppe hat, obwohl angeblich das Wohl und der Wille eines noch nicht ganz sechs Jahre alten Kind pharisäerhaft erörtert wird.

 

"Mit dem Ermessen der Bedeutung eines abstrakten Gedankenbildes wie dem Rechtsinstitut der elterlichen Sorge werde dem Kind zu viel abverlangt." erscheint für mich als eine der wenigen zutreffenden Formulierungen.

Die nunmehr durchzuführende Anhörung des Kindes durch richterliche Amateure und gewissenlose Beistände lässt allerdings keine Hoffnung aufkommen der Sorgerechtapartheid Paroli zu bieten.

 

Inwieweit hochqualifizierte Paragrafendeuter das Verstehen wovon sie ausgiebig Schwadronieren vermag ich nicht zu beurteilen, aber als juristischer Laie erkenne ich, dass der BGH den Sinn der gesetzlichen Neuregelung des § 1626a BGB pervertiert, die Rolle rückwärts, das Torpedieren der Intentionen des Gesetzgebers, vollendet.

 

Die skeptische Freude über die nicht völlig rechtsferne Entscheidung des Brandenburgischen Oberlandesgerichts mit seinem Beschluss vom 03.08.2015, 13 UF 50/15, ist dem Bewußtsein weiter andauernden staatlichen Väterbashings und Kindesmissbrauchs gewichen.

 

Welcher aktive Richter eines Amtsgerichts oder Oberlandesgerichts, der ohne ideologische Scheuklappen und ohne Verneigung vor dem offiziellen Mutterkult auskommt, wird jetzt noch einen "Arsch unter seiner Robe haben" und pro gemeinsamer elterliche Sorge beim reflexartigen Räuspern einer Kreidekreismutter entscheiden und sich somit gegen die Meinung des BGH stellen?

 

Wie kann das gemeinsame Sorgerecht gegen eine Mutter durchgesetzt werden, wenn aufgrund ihrer Einwendungen die Vermutungsregel nicht zieht und erst im Wege der Amtsermittlung der - dann natürlich streitige - Sachverhalt aufgeklärt werden muss, und die "Grundentscheidungen über den persönlichen Umgang", die ja fast immer streitig sind, zu den wesentlichen Bereichen der infrage stehenden elterlichen Sorge zählen?

 

Bei der vom BGH vorgenommenen Gleichstellung:

 

"Dass in den Fällen des § 1671 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BGB im Gegensatz zum Fall des § 1626 a Abs. 2 BGB von zusammenlebenden Eltern eine Sorgegemeinschaft bisher schon gelebt worden ist (vgl. Staudinger/Coester BGB [2015] § 1626 a Rn. 88), ist zwar als tatsächlicher Gesichtspunkt zu berücksichtigen, besagt aber nichts zu dem anzuwendenden Maßstab, der in beiden Fällen der gleiche ist. Sowohl im Rahmen der erstmaligen Anordnung als auch bei der Aufhebung der bestehenden gemeinsamen elterlichen Sorge setzt eine Entscheidung gegen die gemeinsame elterliche Sorge die Feststellung voraus, dass die gemeinsame elterliche Sorge dem Kindeswohl widerspricht."

 

dürfte es sich um groben Unfug handeln, der "unterm Strich", die jetzt gemeuchelte Sorgerechtsreform von 2013 von Anbeginn ad absurdum führt.

 

Vielmehr ist der BGH-Beschluss eine Nötigung, gerichtet an Väter, sich über grundgesetzlich garantierte Rechte, nämlich über das Umgangsrecht, nicht zu streiten und sich der Besitzallmacht der Mutter an der Dividende Kind bedingungslos zu unterwerfen.

Dabei könnte alles so einfach sein.

 

Einhaltung der UN-Kinderrechtskonvention,

Umsetzung der Resolution 2079 des Europa Rates vom 02.10.2015 und

Wahrung der Menschenrechte

statt Rechtsbruch als Standard, statt vom Gericht abhängige geldgierige Helfershelfer, statt unkontrollierter Exzesse von Jugendamtangestellten.

 

Viele unserer europäischen Nachbarn kommen bei der elterlichen Sorge seit Jahren ohne rabulistische Tricksereien und ohne cerebrale Diarrhoe aus.

Beim Sorgerecht kann es nur eine Lösung geben:

Das geltende Recht vom Kopf auf die Füße stellen!

Sorgerecht für beide Elternteile von Geburt an und Umbenennung von Sorgerecht auf Sorgepflichtrecht- allen Kindern beide Eltern- rechtlich gleich.

 

 

15.07.2016

Apartheid hat viele Facetten.

 

Täglich "eine Sau durchs Dorf treiben" gehört dazu wie auch das Wiederkäuen altbackener Väterverunglimpfungen.

Anfang des Urlaubsmonats Juli warf die blonde Facette des staatlich organisierten Männer- und Väterbashings zum wiederholten Mal eine stinkende Rauchbombe ins Sommerloch - die Mär von den Zahlungsunwilligen des maskulinen Geschlechts.

Eine aus den 1950er Jahren stammende Legende, wonach nur ein geringer Teil unterhaltspflichtiger Väter den Müttern der Kinder angemessenen Unterhalt zahlen würde.

Jüngst tönte die aktuelle Darstellerin der Bundesfamilien(richtig:Frauen-) ministerin :

"Wir sollten darüber nachdenken, ob man wie in anderen Ländern nicht auch mal härter zugreift und den Führerschein einzieht."

 

"Dass Politiker drauflos plappern, ohne vorher auf ihren Notizzettel geschaut zu haben, ist nichts Neues." meint Gerald Emmermann ,Mitbegründer und Mitinitiator der Initiative gegen familienfeindliche Väterbenachteiligung, Väterwiderstand, "Bei manchen Menschen befindet sich dort, wo andere ein Gehirn haben, nur ein Notizzettel. Ich bin mir sehr sicher, dass das ganz oft bei Politikern oder Politikerinnen zutrifft.

In Frau Schwesigs Kopf habe ich natürlich keinen Einblick. Ein solches Papier kann ich ihr deswegen nicht unterstellen....

Nach solchen Verlautbarungen stellt sich aber insbesondere die Frage, ob -und wenn ja- was denn überhaupt auf Frau Schwesigs Zettel steht oder stehen würde? "

 

In Anspielung auf den Vornamen der Vertreterin der blonden Apartheidfacette kommentiert Sorgerechtapartheid.de auf der Seite von Väterwiderstand.de:

 

Gott ist mit uns

Manuela

 

Wenn Gott eine Frau ist

 

Auch "op Platt" (in niederdeutsch) dürfte das Kernanliegen des Beitrags den Weg auf den ministeriellen Notizzettel (egal wo sich ein solch kleines Blattel Papier grad befindet) einer doppelt quotierten (Gott ist mit uns-)Manu(ela) aus dem BMFSFJ (Ministerium für alle außer Männer) nicht finden, weil in Gerald Emmermanns Text das Grunderfordernis der Dämonisierung von Vätern fehlt.

Dabei wär' es doch sooo einfach:

drei Worte auf einen Zettel und die Frage nach der weiteren Diskriminierung von Vätern und ihren Kindern kann beantwortet werden.

Nein heißt nein, Frau Schwesig.

Es geht nicht um Unterhaltsverweigerung oder Unterhaltsprellerei sondern um die Wahrnahme der gleichberechtigten elterlichen Obsorge für das gemeinsame Kind von Anbeginn statt eines staatlich geförderten Giergriffs der Mutter in die Geldbörse des Vaters wenn sie denn das Kind entfremdet.

 

Des Teufels Werk der vaterlosen Gesellschaft ist indes nicht der Leistungs-und Schaffenskraft blonder Mütter und ihrer verwirrenden Klugheit allein zu verdanken.

Nicht wenige (teils sogar namhafte) lila Pudel,uncle Tims,weiße Ritter und sonstige Anuskriecher versuchen missratene Frauen und Mütter zu überholen ohne einzuholen.

Auch an Familiengerichten?

Auch hier kam es zu einer Wiedergeburt des Diederich Heßling in männlicher und weiblicher Form der Auferstehung. Mit Blick in die Geschichte kann gar behauptet werden, das dieser Typ nie ganz tot, mausetot oder total verreckt war.

 

Die Abwehr von strafrechtlichen Unterhaltspflichtverletzungsverfahren ist ein schöner aber kleiner Erfolg, kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, das das Kernproblem der sorgerechtlichen Apartheid Bestand hat und nur die wenigsten Väter - nicht nur aufgrund fehlender juristischer Kenntnisse - in den Trutzburgen des Familienunrechts Erfolge erleben.

Der große Erfolg der Familienzerstörungslobby- und industrie ist nicht das dumm-dreiste und demagogische Geplapper von des Volkes Vertretern sondern die reale Schaffung von vom Recht befreiter Zonen.

Rechtstaatlichkeit an Familiengerichten fehlt und wurde ersetzt durch Wort- und Paragrafeninterpretionen der Vertreter eines geldgeilen archaischen Mutterkults.

Aus "gutem",geldwerten Grund wurden Begriffe erfunden wie Kindeswohl oder Aufenthaltsbestimmungsrecht, wurden Umgang und Unterhalt als völlig getrennte Rechtsgebiete installiert als Spielwiesen für eine Anwalts-und Psychologenschwemme.

Vaterschaft ist so zu einem juristischen Killerspiel verkommen.

 

Wäre die nicht blonde Kreidekreismutter meiner Tochter Lisa keine dusselige Kuh hätte sie meine Betreuungsangebote für unsere gemeinsame Tochter angenommen und damit die Chance,für sich Geld per Pfändung von meinem Konto zu erlangen, verspielt?

Jeder Depp der Gast bei Quatsch-viel-Psychoquark-Vorträgen war und ein Diplom erhielt darf bei Gericht herumkrähen sofern die Vorgabe eingehalten wird vaterlos zu machen das Kind.

 

Für sein Kind Vater zu sein und zu bleiben ist unter den derzeitigen Macht-und Herrschaftsverhältnissen der bundesdeutschen Femokratie eine Herkulesaufgabe, die wahre Männer/Väter fordert.

Sprechen wir den Kindeswohlfrevlern und Banditen die Väter diskriminieren unseren gerechten Zorn aus!

Gerechter Zorn für eine Frauenministerin die glaubt Ahnung von Verkehr, hate speech, dem TeamGinaLisa und vielen anderen Sachen zu haben.

Gerechter Zorn für faktenverdrehende Populisten und sich selbst-und männerhassende Banausinnen,Philisterinnen und Sumperinnen.

Gerechter Zorn für rechtbrechende Richter und ihre geifernden Gefolgsleute.

Gerechter Zorn für alle Professionen die Kindeswohlfrevels begehen.

Gerechter Zorn und ( ! ja auch !!) Mitleid für dumme Kreidekreismütter die sich zum Missbrauch der Kinder verleiten lassen.

 

 

Juni 2016

Ansichten aus der Online-Filterbubble eines entsorgten Vaters

 

 

Der Juni startete wie immer mit dem 1.

In diesem Jahr war er für mich nicht nur Kindertag und Weltelterntag sondern auch Opi-Tag.

Im Juni/Juli 2014 hatte ich unter der Überschrift "Glücksmomente" auf meiner, erst wenige Monate im Netz stehenden Homepage Sorgerechtapartheid.de meine beiden Enkeltöchter Maggie und Ayse begrüßt. (siehe im Archiv 1)

Inzwischen zeigen die Zwerge zwei Finger und warten voller kindlicher Ungeduld auf ihren Geburtstag Numero 2.

Heute kam die kesse Maggie bei Oma und Opa vorbei, begrüßte die Hunde Barny und Sunny und nahm (wie üblich) Haus und Garten in Besitz.Das übliche, geliebte Chaos.

Ich kann zwar nicht emotionslos sagen was deutsche Richterinnen so alles unter dem Begriff des Kindeswohls verstehen, doch da Maggie keiner Schwarzrobe in die Hände fiel, hat sie ein unbeschwertes, glückliches Leben.

Es stört sie nicht, dass ihr Opi Bolle von Juristen und anderen zwielichtigen Gestalten als Vater entsorgt wurde...

 

Es ist wieder Juni und Germanien bietet im Familienrecht das Bild einer europäischen Vandalismusinsel.

 

Am 31. Mai 2015 endete ein von Richterin Dr. Wahsner verhängtes Kontaktverbot. Ein frommer Wunsch der Richterin auf Selbstheilung des Elternkonflikts erwies sich feuchter und stinkender als ein Hundefurz meines Terriers Sunny. Ein weiterer Umgangsausschluss inclusive eines Briefschreib-und empfangsverbotes, also ein total totaler Umgangsausschluss, bis zum 31.12.2016 folgte.

"Kettenausschlüsse" des Umgangsrechts sind beliebt. Ausschluss folgt auf Ausschluss wie der monatliche Besoldungsnachweis der Justizverwaltung - bis die Vaterentehrung vollbracht und das Kind dauerhaft (mit "eigener" Meinung) entfremdet ist. Das nächste Opfer wartet schon...Apartheidpraxis ist "geltendes" Familienrecht.

 

Die seit Jahren gleichen Nachrichten zum Stand der Umsetzung von Kinderrechten verwundern mich nicht.

Dabei scheinen die Nachrichten zum Kindertag und Weltelterntag so gar nicht zum Leben meiner Enkel zu passen.

 

Immer mehr:

-Kinderarmut auf Hartz-4-Niveau,

-getötete Kinder,

-mehr sexuelle Gewalt,

-entfremdete Kinder

 

... und die einzige Schlußfolgerung:

mehr Geld für die Verursacher des status quo?

 

Zitat ZDFtext Seite 123 vom 01.06.2016

"Dazu gehöre vor allem eine bessere Ausstattung der Jugendämter,...

"Kinderschutz ist aber keine freiwillige Wohltätigkeit, sondern originäre Pflicht des Staates."

 

Ohne Paradigmenwechsel wird die bessere Ausstattung der Helferindustrie ein Fass ohne Boden bleiben und die zunehmende staatliche Einmischung und Bevormundung der Familien zunehmen.

 

 

Meine Krankenkasse ist eine ganz emsige.

Nicht nur das sie, vermutlich wie andere Kassen auch, Das (fast) unbekannte Familienversicherungs-Paradoxon (siehe hier unter dem 15.10.2015: Paradoxien) praktiziert, nein, sie agiert auch politisch korrekt.

Und das ist sicher gut so.

In ihrem Magazin für Versicherte 2/16 (heute in meinem Briefkasten) zeigt die Barmer GEK nach eigenen Worten Gesicht und bezieht unter dem Titel "Gemeinsam für die Rechte der Kinder" Position gegen Kindesmisshandlung.

 

Zitate Seite 14:

"Gewalt, Missbrauch, Vernachlässigung - jeden Tag erleben Hunderte Kinder Übergriffe und Misshandlungen durch Erwachsene "Handeln statt wegschauen" fordert der Deutsche Kinderverein."

 

"Laut Kriminalstatistik starben 108 Kinder im Jahr 2014 an den Folgen von Gewalt, es gab 81 Tötungsversuche,und 4233 Kinder wurden misshandelt. Dunkelziffer unbekannt.

Aufrütteln und mahnen

Sehr ernst, fast anklagend schauen deshalb die Initiatoren und Mitstreiter der Kampagne "Deutschland zeigt Gesicht gegen Kindesmisshandlung", darunter etliche Prominente, die sich im Deutschen Kinderverein für die Rechte von Kindern engagieren." (Zitate Ende)

 

Das Anliegen ist gewiß lobenswert und plakativ zugleich - ist doch jedes tote, jedes körperlich geschundene Kind eines zu viel.

Doch in meiner Online-Filterbubble eines entsorgten Vaters frage ich mich besorgt, warum in einer solchen Kampagne nicht ebenso der Kampf gegen die Elternentfremdung, als schlimmste Form des seelischen Kindesmissbrauch, Beachtung findet.

Fast könnte ich meinen, das eine derart umfassende und endlich auch richtige Kampagne weder dem publizierten Mainstream noch der political correctness entsprechen würde, weil dann nicht nur die Schläger und Sadisten unter den Kinderschändern sondern auch die ehrenwerten Herrschaften in Schwarz, die Frevler mit Psychologen-und Gutachtertiteln und die Damen und Herren der Jugendämter an den Pranger gehören.

 

Auch - und in Anbetracht der riesigen und stetig anwachsenden Zahl betroffener Kinder - diesen Täterinnen und Tätern muss das Handwerk gelegt werden!

Wenn der Satz zutreffend ist, wonach Soldatinnen und Soldaten Mörder und Mörderinnen sind, dann sollte zumindest der, dass Richterinnen und Richter in Deutschland geistige Kinderschänderinnen und Kinderschänder sind in der Zukunft unwahr sein. Die Geschicke der nachfolgenden Generationen dürfen nicht von geldgierigen Kindeswohlfrevlern und Paragrafenreitern ohne Sachverstand bestimmt werden.

Dann muss auch einer unbelehrbaren, gewohnheitsmässig arroganten und besserwisserischen Betonkopfjustiz Einhalt geboten werden. Einst musste die "Stasi in die Produktion". Warum sollten ungeeignete Juristen von Steuergeldern unnütz besoldet werden?

 

 

Zu meinem "Fall" und der meiner nichtehelichen Tochter:

Ein Brief ist ein Kulturprodukt.

Was hat ein Verbot mit Kultur gemein?

Sind deutsche Familienrichter Kulturbanausen?

War das Briefverbot nicht stets Ausdruck von Willkür in Unrechtsstaaten?

 

Gert Bollmann

 

 

 

 

 

Pfingstmontag 2016

Kindesmissbrauch verjährt nicht

 

Elternteilentfremdung aus niedrigen Beweggründen ist fürwahr die widerwärtigste und wider-natürlichste Form des Kindesmissbrauchs, ein nichttilgbarer, selbstgeschaffener Makel der zum dauerhaften Verlust der Ehre führt.

Der mit dem psychischen Kindesmissbrauch "erarbeitete" Erwerb des Unvermögens der Vermittlung grundlegender ethischer Normen und Werte geht einher mit der autodestruktiven Einbuße der Würde des Menschseins.

Und so stellt sich die Frage, ob nicht sogar Gunther-von-Hagens-"Modelle" in größerem Maße Menschsein verkörpern als lebende, doch seelisch leere Plastinate der vom deutschen Familienunrechtssystem geschaffenen und korrumpierten, meist mütterlichen Elternteile, die mit Unterstützung eines großen Helferkropfes zum Unbill des Kindes disponieren.

 

Um dem Verlust ethischer Werte, um der Elternentehrung entgegenzuwirken habe ich u.a. auf Google+ folgen Beitrag geteilt und kommentiert:

Mafia Staat Deutschland – Mit Kindern Kasse machen

by Ali Ria Ashley freelance journalist

Gert Bollmann

Öffentlich geteilt - 13.05.2016

Die Erziehungsleistung der Mutter meiner nichtehelichen Tochter besteht in der vom Kind vor der Familienrichterin Dr.Wahsner geäußerten totalen Vaterablehnung.

Der Weg bis zur Herstellung dieses kindlichen Willens war ein langer und ohne die verheerende Mitwirkung des Vertreters des Jugendamtes Charlottenburg-Wilmersdorf und anderer sogenannter Professioneller der Helferindustrie nicht zu erreichen.

Würde Gevatter Tod bereits jetzt diese Kreidekreismutter zu sich beordern käme meine Tochter überall unter - nur nicht in ihrer Familie, bei ihrem Vater.

Für die Anwalts-, Psychologen-und sonstige mitwirkungsbereite-dritte-Helferschwemme darf es nicht weiter lukrativ sein von der Entfremdung, dem Missbrauch von Kindern und der Zerstörung von Familien zu leben. Die staatliche Intervention zum Schutz kindlicher Interessen,zum Schutz der familiären Bindungen ist endlich wieder auf ein qualifiziertes und kontrollierbares Maß zurückzuführen.

 

Deshalb habe ich folgende Petition unterzeichnet:

https://www.openpetition.de/petition/online/schluss-mit-kinderheimen

19.April 2016

Es geht nicht um Paragrafen ??

 

"Aber Familienrecht ist anders. Es geht nicht um Paragrafen, nicht darum, wer..."(Zitat)

 

Seit dem Tod des kritischen Journalismus lesen sich viele Zeitungsartikel wie eine Laudatio auf ihre staatlichen Protagonisten.

 

Freia Peters, Politikredakkteurin der Welt, hat gezeigt wie es geht.

"Nirgendwo in Deutschland werden so viele Verfahren verhandelt wie in Kreuzberg, wo wie am Fließband über das Schicksal vieler Tausend Kinder entschieden wird. Bis zu 55 Familienrichter verhandeln täglich in 20 Sälen parallel, für die einfacheren Fälle ist eine Stunde angesetzt, sechs Verfahren am Tag pro Saal sind Durchschnitt."

Und alles ohne Paragrafen ?

 

Da gibt es im Artikel aufopferungsvoll und heroisch, für das Kind kämpfende Familienrichterinnen, die sich selbst preisen "Nicht jeder Kollege hält so lange durch" und

-Zitat:-

"Unser Beruf ist emotional sehr belastend. Wenn es um Kinder geht, ist es ungleich schwerer, aber ich weiß, ich tue etwas sehr Sinnvolles

Christiane Abel

Familienrichterin"

und

dann gibt es da noch die Eltern über die Abel ausführt: "Ein Psychoanalytiker hat einmal gesagt, dass sich Eltern bei Hochstrittigkeit zeitweise auf dem Niveau von Dreijährigen befinden. "

 

Zum Glück besitzen deutsche Familienrichterinnen ein anderes Niveau.

Um ein Kind im Kinderhaus zu befragen ziehen sie sogar ihre schwarzen Roben aus, legen sich auf den Teppich und bauen mit dem Kind Lego, damit es nicht merkt, dass es gerade eine Aussage macht.

Das ist eine (an-)rührende Story.

Schade nur, dass keine Spendennummer für das Familienrichterinnengenesungswerk im Artikel angegeben ist.

Schade auch, das wegen böser Väter kein freier Zugang zum Kinderhaus möglich ist und dieses wie Frauenhäuser geschützt werden muss.

"Sorgerecht entziehen oder Umgang verbieten" ist dann auch eine Hauptüberschrift im Beitrag der Journalistin Peters. Scheinbar ist das in der Trutzburg des Familien(un-)rechts in Tempelhof-Kreuzberg alternativlos.

 

Wer als Reporterin das Loblied auf die Justiz singt erkennt natürlich nicht, das es im Regelfall beim Familiengericht nicht um streitende, dreijährige Eltern geht.

Grundlage der Auseinandersetzungen sind zumeist, wen mag es wundern, Besitzverhältnisse.

Ein Elternteil hat, der andere hat nicht

und wenn das Geschlecht nicht das "passende" ist kommt das Kind, egal wie oft Lego gespielt wird, nie zum geeigneten Elternteil.

Sorgerechtapartheid ist deutsche Gerichtspraxis.

Das vom Familienrichter Rudolph initiierte Cochemer Modell hat es nie nach Tempelhof- Kreuzberg geschafft.

In der Hauptstadt behandeln Familienrichterinnen Eltern nicht gleichwertig, aber sie entscheiden über Besitzverhältnisse (hier am Kind).

Das haben sie im Studium gelernt.

Nichts anderes können sie.

Das große Plus des "article154432196/Das-ist-mein-Kind" der Welt ist sein aktuelles Zahlenmaterial. Hier wird beängstigend eine boomende Industrie sichtbar und ein Arbeitsbeschaffungsprogramm deutlich, das die Schlussfolgerung zuläßt, dass es auch künftig Watschen für die frevelhafte, kindeswohlferne und entfremdende Willkürpraxis an deutschen Gerichten vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte geben wird.

 

Es geht nicht um Paragrafen ??!!

Gert Bollmann

 

 

05.04.2016

Die Apartheidpraxis in Deutschland kommt nicht ohne Trojanische Pferde aus.

Einer dieser männer-und väterfeindlichen Gäule "scheint" das Bundesforum Männer zu sein, das seine Schnappatmung den Geburtswehen des Bundesministeriums für alle außer Männer (BMFSFJ) verdankt.

Sorgerechtapartheid.de verweist auf einen offenen Brief des Forum Soziale Inklusion e. V.

(ergänzende Informationen hier klicken)

24.März 2016

Trotz eines andauernden, aus Ohrfeigen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte bestehenden Reigens ist die Praxis der Sorgerechtapartheid deutscher Familiengerichte nicht in Agonie verfallen.

Die Familienunrechtsprechung erfreut sich dank stetig neuer rabulistischer Geistesblitze moralisch verlotterter, emphatieloser und ideologisch gestählter Familienrichterinnen einer pausbäckigen Gesundheit.

Für Laien klar Erkennbares findet den Weg in die Vorstellungswelt schwarz und rot gekleideter Roben, auch Dank hochqualifizierten Unfugs der Vertreter der Helferindustrie, insbesondere der international berüchtigten deutschen Jugendämter, nicht.

Ein Beweis? Nun, hier ein weiterer Beleg, dokumentiert in der Wetterauer-Zeitung

 

20.März 2016

Es bedarf scheinbar erst immer eigener leidvoller Erfahrung um das System und sein praktiziertes (Un-) Recht zu hinterfragen.

Besonders schmerzvoll trifft das die Leistungsträger der Gesellschaft und die, die die öffentlich propagierte Rechtstaatlichkeit zunächst guten Gewissens zu ihrer eigenen machten.

 

Schadensfreude ist indes nicht angezeigt.

 

Ich war fast zwanzig Jahre als Polizist tätig und weiß wie es ist feststellen zu müssen, das die, die ursächlich Recht sprechen sollen, nicht willens dazu sind, von Unabhängigkeit schwafeln und zugleich auftragsgemäß den Willen ihrer Herren umsetzen.

Die gnadenlose Gruppenverfolgung von weißen, heterosexuellen Vätern als potenzielle Vergewaltiger und Kindeswohlgefährder durch deutsche Familienrichter und ihrer Kalfaktoren jederlei Geschlechts macht auch vor Polizisten nicht halt (wie seit Langem der "Fall" Martin Deeg belegt).

 

Die praktizierte Sorgerechtapartheid ist umfassende Rechts-und Staatsdoktrin.

 

Meine Sympathie und Achtung diesem im Hungerstreik stehenden Polizisten und Vater:

 

 

siehe auch hier: bitte anklicken

14.Februar 2016

Der Rechtsstaat funktioniert

oder

Was Richter so alles von sich geben ist der Tag lang

 

Wenige Wochen nach der Geburt in Hamburg-Barmbek-Nord siedelte die Familie von Angela Merkel in die Deutsche Demokratische Republik über.Ein paar Monate zuvor war ich in Roßlau an der Elbe, also irgendwo fast in der Mitte der DDR, geboren worden.

Die Bundeskanzlerin und ich sind somit noch lebende Zeitzeugen die vom Alltag des untergegangenen deutschen Staates, der sich selbst als Diktatur des Proletariats bezeichnete, berichten können.

Christoph Frank hingegen kann das nicht.

Er erblickte in Freiburg im Breisgau das Licht dieser schönen Welt.

 

Wer aber um Himmels willen ist Christoph Frank?

 

Nun, Christoph Frank ist ein deutscher Jurist, seit 2007 Vorsitzender des Deutschen Richterbundes und in dieser Funktion gibt er gern Interviews, u.a. auch dem "Handelsblatt".

 

-als Fazit und ohne Abo hier: http://www.fuldainfo.de/fdi/deutscher-richterbund-kritisiert-seehofer/

 

Angela Merkel und ich sind aufgewachsen mit Meister Nadelöhr, Meister Briefmarke, Pittiplatsch und dem gesamten Märchenland des DDR-Kinderfernsehens, aber auch mit der aktuellen Kamera und dem schwarzen Kanal und wir wissen aus eigener Erfahrung, dass in einer Diktatur eine gravierende Kluft zwischen dem offiziell Gesagtem und der Wirklichkeit bestehen kann.

 

Ob der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes diese Erfahrungen teilt kann ich nicht beurteilen. Aber ich kann meine Verwunderung äußern zum Inhalt des o.a. Interviews und mir die Frage stellen, ob erneut die Wirklichkeit nicht wahrgenommen werden kann bzw. welcher Justiz Herr Frank das Wort redet.

 

Besser als ich es könnte nimmt der Väteraktivist Franzjörg Krieg die Behauptung des Christoph Frank zum Anlass gegensätzliche Erfahrungen darzulegen.

 

Zitat aus "Kindeswohl oder Mutterwohl?":

"Angesichts der jüngsten Schlagzeilen zur Flüchtlingsdebatte könnte man fast meinen, Horst Seehofer beschreibt als intimer Kenner das deutsche Familienrecht, wenn er sagt: „Wir haben im Moment keinen Zustand von Recht und Ordnung, es ist eine Herrschaft des Unrechts.“

Wenn der Richterbund-Vorsitzende Christoph Frank diese Aussage dann allerdings scharf kritisiert und dem „Handelsblatt“ gegenüber sagt: „Der Rechtsstaat funktioniert.“, dann ist das schon sehr kühn. Jeder, der mit dem deutschen Familienrecht befasst ist, weiß, wie scheinbar vorsätzlich dort immer wieder Recht ideologisch befangen gebeugt wird...

Nein, der Rechtsstaat funktioniert nicht. In der Justiz gibt es nach wie vor nur ein ungeschriebenes ethisches Grundrecht der Mutter auf ihr Kind. Die Opfer dieser Aushöhlung demokratischer Grundfesten sind nicht nur „entsorgte“ Väter, die man doch politisch vordergründig gerne in elterlicher Verantwortung haben möchte, es sind vor allem die Kinder selbst." Zitat Ende

 

Der nachfolgend von Krieg aufgezeigte Fall wird demnächst obergerichtlich entschieden.

Ich meine, dass der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes seine Aussage zum Funktionieren des Rechtsstaates auch an diesem Fall überprüfen kann.

 

Gert Bollmann

 

zum Thema auch hier: BITTE ANKLICKEN

 

 

 

 

 

So funktioniert Apartheid

 

Ein weiteres aktuelles Beispiel

28.01.2016

 

2016 - Im Jahr 3 nach Inkrafttreten hängt die deutsche Sorgerechtsreform am Galgen

 

"Wenn es der deutschen Familiengerichtsbarkeit erlaubt ist, mit solch dreister Mutwilligkeit, wie sie sich in diesem, meinem Sorgerechtsantrag vorgeschalteten Verfahrenskostenhilfeverfahren manifestiert, Umgangs- und Sorgerrechtsverfahren zu unterdrücken, dann werden elementare Rechtsstaatlichkeitsprinzipien nicht bloß gefährdet und verletzt, sondern vorsätzlich ausgehebelt.

Dann empfehlen wir den dadurch benachteiligten Vätern, das Wohl ihrer Kinder außerhalb der Rechtsordnung, allenfalls unter Berufung auf Art. 20 Abs. 4 GG, durchzusetzen.

Dann ist das Kindeswohl auf dem Hauptbahnhof von Palermo besser aufgehoben, als in Verfahren vor deutschen Familiengerichten oder deutschen Jugendämtern und der von ihnen eingeschalteten profitorientierten Helferindustrie.

Dann läßt sich das Kindeswohl zuletzt mit einem Kantholz besser schützen als mit Paragraphen!"...

...,resümiert Gerhard Emmermann, als Diplom-Jurist ein erfahrener rechtskundiger Vater, nach der dritten Ablehnung seines Antrages auf Herstellung der gemeinsamen elterlichen Sorge.

 

Dann ist selbst des nachts "...das Kindeswohl auf dem Hauptbahnhof von Palermo besser aufgehoben, als des tags bei deutschen Familienrichterinnen oder -richtern.

 

Lieber Gerald Emmermann,

wahrscheinlich stehst Du auf der rechtskonformen Seite der Barrikade.

Also: Pech gehabt!

Palermo und sein Hauptbahnhof gehören jedoch weder zum Gerichtsbezirk des Amtsgerichts Tecklenburg (wo iss'n das?) noch zum Einflußbereich des größten deutschen Oberlandesgerichtes in Hamm mit seinen mehr als zweihundert vom Steuerzahler finanzierten Richtern.

Italienische Richter erhalten "gleiches" Gehalt und Du wärst als Vater dort vielleicht sogar gleich behandelt worden. Möglicherweise hätten Dich die "Azzurroroben" sogar klaglos gestellt, weil bei ihnen eine Sorgerechtsreform wie sie in "Dunkelgermanien" das Licht erblickte durch die Wirkung eines gesunden Menschenverstandes ausgeschlossen ist.

 

"Mit Gesetz Nr. 54 von 2006 wurde das italienische Familienrecht dahingehend abgeändert, dass nach einer Trennung von verheirateten oder unverheirateten Eltern das gemeinsame Sorgerecht für die Kinder den Normalfall darstellt."

 

 

Nun ist Sizilien nicht Nordrhein-Westfalen und italienische Richter sind der deutschen Rabulistik im Sorgerecht offen unterlegen.

Im (-sch)Land der größten Richter-und Richterinnendichte ist keine(r) unnütz,

sie/er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.

An diesen Spruch muss wohl die Kindes-Mutter-und-Vater-Richterin Dr. Fritze gedacht haben als sie ihre Ablehnung des Antrages auf Herstellung der gemeinsamen Sorge zusammenschrieb.

Mit ihrer juristisch brillanten und scharfsinnig-rabulistischen Leistung dürfte sie sich zumindest einen der begehrten Plätze der BlackList des Väterwiderstandes gesichert haben.

Wenn es noch eines Beleges bedurft hätte wie in Deutschland Apartheid von der Richterschaft praktiziert wird hier der dokumentierte, beweiskräftige Nachweis:

 

 

Irgendwie muss ich bei derart konstanter "stiller"Gewalt gegen Väter an

alte Schwarz-Weiß-Fotos denken.

Warum nur?

Weil der Weg zum Rechtsstaat ein langer ist?

 

Zitiert aus

https://sites.google.com/site/psychiatrisierung56zpo/--der-deutsche-richter-1

 

"Der deutsche Richter scheut das Licht der Öffentlichkeit, nicht zuletzt deshalb leidet er an einem strukturellen Größenwahn. Nur selten tritt er leibhaftig auf, und plaudert aus dem Nähkästchen,...

 

Wünschenswert wäre es, wenn zukünftig in mündlichen Verhandlungen in Familiensachen - auf Antrag - die Öffentlichkeit hergestellt werden müßte, denn naturgemäß wächst mit dem Wegfall der Kontrolle durch die Öffentlichkeit/Presse die Gefahr des Rechtsmißbrauchs."

 

Der Sorge-Rap

ist so alt wie das deutsche Sorgerechtsreförmchen und bedarf dringend einer kämpferischen Ergänzung

(Ausschnitt der Moderation von Dietmar Nikolai Webel mit Rap von Rainer Sonnenberger hier: www.vafk.de/medien/Radio/Masterband/20130131_Webel.mp3)

 

Estland, Lettland und Litau'n,

schenken Vätern ihr Vertrau'n,

Malta, Monaco, Zypern, Ukraine,

Mütter sorgen nicht alleine,

in Belgien und Frankreich ist es guter Brauch,

und die Russen lieben ihre Kinder auch,

in Rumänien, Slowenien, der Slowakei,

sind Väter von Anfang an dabei.

in Bulgarien, Ungarn und in Polen,

brauchen Väter ihr Sorgerecht nicht abzuholen,

nur in Deutschland bleibt es schlicht:

Väter schickt man zum Gericht!

Ergänzung 2016 von Sorgerechtapartheid.de

Im Land der Richter wird gedichtet,

schräg und schrill und ordinär.

Väterbashing ist normal,

Rechtsbruch ist der Regelfall.

Beschlüsse,Verfügungen,Paragraphen-Bla-Bla,

Stilblütenrhetorik und Psycho-tralala

machen Umsatzträume wahr.

Scheffeln Kohle ohne Ende

mit Leerbegriffen und Glaskugelblick,

werfen Knochen,spekulieren,sakrosankt

nicht nur in Tecklenburg oder Hamm.

Mit der Sorge macht es schlicht

schickt teutsche Richter zum Unterricht

nach Europa rundherum und

fangt mit Palermos Bahnhof an!

 

Gert Bollmann

 

 

02.01.2016

Wir

Wir sind die entsorgten Väter

 

Wir Deutschen mögen es durchaus

wenn unser Land als Land der Dichter und Denker bezeichnet wird.

Wir feiern unsere selbstgemachte Willkommenskultur statt Zuwanderer über die Apartheid im Sorgerecht und die Politik der Familienzerstörung aufzuklären.

Gern wurde und wird das Wort "Wir" benutzt, obwohl es trügerisch ist wenn zugleich vom Pack und positiver Diskriminierung geschwätzt wird. Nirgends wird wohl soviel gelogen wie in der Politik und in den Sälen deutscher Familiengerichtsbarkeit.

 

Aus aktuellem Anlass und als Beispiel für hemmungslosen Rechtsbruch und offensichtlich unbekümmerte Apartheidpraxis der Trennung der Kinder von ihren Vätern werden hier zwei Artikel des Väterwiderstandes eingestellt:

 

Auf elterliche Kommunikationsdefizite bezieht sich die deutsche Familienrechtsprechung (mit Ausnahme des brandenburgischen Oberlandesgericht), wenn es darum geht, Vätern das gemeinsame Sorgerecht vorzuenthalten. Damit unterläuft man natürlich auch die ratio legis des aufgrund der Entscheidung des EuGHMR neugefassten § 1626a BGB.

Ein einmal gerichtlich zurückgewiesener Sorgerechtsantrag unterliegt hinsichtlich seiner Abänderung nämlich den Voraussetzungen des § 1696 BGB. Und die sind einschränkender!

Das kann man durchaus als juristischen Taschenspielertrick bezeichnen. Spätestens nach einem einmal zurückgewiesen Sorgerechtsantrag, kann der EuGHMR der deutschen Familiengerichtsbarkeit nach wie vor den Buckel runterrutschen.

 

siehe hier: Rechtsprechung zum gemeinsamen Sorgerecht

und konkret

Gegenvorstellung an OLG Hamm

 

Der zweite Artikel lautet Kindeswille und Kindeswohl....

 

 

Es wird immer deutlicher:

Der selbst durch offensichtliche mütterliche Manipulation des Kindes geäußerte Kindeswille ist dann entscheidungserheblich, wenn er zu einem Ausschluss von Umgangs-und Sorgerechten führt.

Unberücksichtigt bleibt er aber immer dann, wenn er väterliche Ansprüche unterstützt.

Es ist insoweit durchaus gerechtfertigt, von sich überschlagenden Kapriolen familiengerichtlicher Argumentation zu sprechen.

 

Zynisch kann formuliert werden:

Selbst ein (Akten-)Austausch des kindlichen Willens (von Tecklenburg nach Berlin und umgekehrt) würde am Ergebnis der Verfahren nichts ändert.

 

Wo sind in diesem Land die couragierten Familienrichter ?

Auf die Juristen, die ihre Stimme erst im Pensionsstand gegen die Schweinereien und Veitstänze in Familiengerichtsverfahren erheben, kann die nachwachsende Generation und die heute brutal entsorgten Väter getrost und mit Verachtung verzichten.

Weg mit den Mitläufern!

 

“In Deutschland kann man, statt einen Prozess zu führen, ebenso gut würfeln”,meinte einst ein ehemaliger Bundesverfassungsrichter.

Wer allerdings gezwungen ist an einem deutschen Familiengericht seine Interessen und Rechte zu vertreten muss indes noch zur Kenntnis nehmen, dass die Würfel keinen Aufdruck haben.

So wird das Interpretationsmonopol der Roben gesichert, damit "das von Gesetzes wegen zu beachtende Kindeswohl...einmal so - einander mal anders ausgelegt" werden kann - nach Beliebigkeit und stets zu Lasten von Kindern und ihren Vätern.

Kindeswille, Kindeswohl, kindliche Selbstwirksamtkeit - allesamt Begriffe aus der rabulistischen Gülle staatstragender Ideologen und Demagogen.

Sarkastisch formuliert:

Soldatinnen und Soldaten,die "unsere" Freiheit zunehmend an fernen Gestaden verteidigen und sich dort um das Wohl von Kindern "kümmern", mögen zwar andere Mittel anwenden als Jugendämtler, Psychologen und Richter hierzuland, doch das Ergebnis ist meist gleich.

Familienzerstörung.

 

Aus dem Handbuch der Familienzerstörer:

Kein Kindeswille ist derart das er nicht rabulistisch gegen den Vater in Stellung gebracht werden könnte.

Kein Kindeswohl ist derart gefährdet das es nicht noch Geldfluß auslösen könnte.

Keine gemeuchelte Kinderseele ist unnütz.

siehe hier: Das Milliardengeschäft mit den Heimkindern

( und eine berechtigte Frage zur Fürsorge von "Mutter Staat" hier:

http://www.wgvdl.com/forum3/index.php?id=63418)

Zuwachs für die Helferindustrie ?

 

 

Noch beziehen sich Meldungen auf die Erweiterung der Eingriffsmöglichkeiten des Staates in die sorgerechtliche Autonomie der Eltern auf wenige Bereiche.

 

Die Nutzung des "Gefällt-mir"-Button bei Beauty-Tricks, Rezepten oder Tipps gegen Krampfadern wird für eine sorgerechtliche Alleineigentümerin eines Kindes bei Trennung vom Vater keine Nachteile mit sich bringen.

 

Was aber wenn Mütter und ihre anwaltlichen Wadenbeißer Screenshots aus sozialen Netzwerken nutzen um den Vater des gemeinsamen Kindes zu entsorgen?

Werden demnächst Netzwerker die Helferindustrie bei der Entsorgung von Vätern an Familiengerichten verstärken?

 

Welche Werte vermag ein Ex-Partner (sofern männlich), der sich in Internetforen an Diskussionen beteiligt oder der Beate-Uhse.TV konsumiert, dem Kind zu vermitteln?

Was, wenn Papa kein Neonazi ist?

Was,wenn Papa "nur" ein gerichtlich anerkannter Querulant ist?

Welche Gesinnung wird zur Grundlage genommen um Väter von ihren Kindern zu trennen oder nicht ?

Die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV) hat das Thema erörtert und kommt zu dem Tenor, es komme auf die Nuancen an.

Na ja, wer´s glaubt?!

Meine Erfahrung: es kommt auf die "Nuance" des Geschlechts an.

Aber, was haben Anwälte in familiären Konflikten betreffend den Umgang und das Sorgerecht überhaupt zu suchen?

Als ob ein einer Streitpartei verpflichteter Advokat in familiengerichtlichen Verfahren mit Sachkunde, brandlöschend und konfliktlösend, agieren würde?

 

Die Interpretation von väterlichen Surfverhalten im Internet scheint eine lukrative Erweiterung des Tätigkeitsfeldes der Familienzerstörer der Helferindustrie zu werden.

 

04.11.2015

 

Sorgerechtentzug wegen wgvdl-Nutzung ?

 

Zu dieser (noch) utopischen Überschrift passt folgende Meldung vom 04.11. 2015

 

Gut,

noch sind es Unkenrufe mittels Facebook&Co. den mütterlichen als den besseren Elternteil festzuschreiben, doch der Run auf den gewiß zweifelhaften Titel "Robe Blutnoske" ist längst im Gange.

Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein bis z.B. folgende Textelemente zur "Begründung" von Umgangsausschlüssen das offizielle Licht der Familiengerichtswelt erblicken:

 

"Vorliegend waren die Umgangskontakte zwischen dem Kind und dem Kindesvater bis Ende Dezember 2100 auszuschließen.

 

Wesentliche Gründe, die hier einen Ausschluss von Umgangskontakten zwischen dem Kind und dem Kindesvater bis Ende Dezember 2100 gemäß §§ 1696 Abs.1, 1684 Abs.4 BGB rechtfertigen, liegen, ausweislich des vom Vertreter des Jugendamtes unwidersprochen vorgetragenen Surfverhaltens des Vaters, und hier besonders im Aufrufen von Seiten wie http://www.wgvdl.com, http://www.dfuiz.net, http://de.wiki-mannia.org/Hauptseite, http://xn--vterwiderstand-5hb.de, http://femokratie.com, http:// www.das-maenner-magazin.com u.a., von staatsferner Ideologie geprägter Internetseiten, so das davon auszugehen ist, dass dieser nicht in der Lage ist, sich kindgerecht auf das Kind zuzubewegen, diesem gesellschaftlich anerkannte Werte und Normen zu vermitteln und über die erforderliche Erziehungsfähigkeit zu verfügen.

 

Es stehen derzeit keine weniger in das Umgangsrecht des Kindesvaters eingreifende Maßnahmen zur Verfügung, um eine Kindeswohlgefährdung abzuwenden. "

 

 

Eine Grundlage für Vertrauen in den Justizminister zur Veränderung des Gutachterunwesens sehe ich (kurz-und mittelfristig) nicht, weil die Helferindustrie das liefert was in einer Femokratie gewünscht wird und Kinder und ihre Väter keine einflussreiche Lobby besitzen.

Wie soll eine Richterin, die im offensichtlich rechtsfreien und mütterideologisch geprägten Gerichtsbereich für Familiensachen tätig ist, Gutachter, Beistände , Jugendamtrambos und anwaltliche Brandstifter genauer unter die Lupe nehmen, wenn selbst Angehörige der schwarzen Zunft die Qualifikation und Sachkunde der Paragrapheninterpreten im Familienrecht als äußerst dürftig bzw. völlig fehlend beurteilen? Hier verhält sich die berufsbedingte Überheblichkeit und Arroganz zumeist umgekehrt proportional zu Können,Wissen und Wollen.

 

Ob ein Richter die Fähigkeit besitzt Gutachten von Auftragsschwätzern(Gert Postel "Das kann auch eine dressierte Ziege“ läßt grüßen) die zumeist auf Basis von Spekulationspychologie und Kaffeegrundleserei erstellt wurden, zu beurteilen kann dahingestellt bleiben.

Richtig lustig wird es aber (selbst erlebt!) wenn mehrere (bei mir vier) inhaltlich verschiedene "familienpsychologische" Gutachten vorliegen und wenn statt den familiären Umgangskonflikt einer Lösung zuzuführen mit dem viiiiiele Seiten (= viel Knete) Papierbeschreiben der Eindruck sinnhaften Tuns sogenannter Gutachter erweckt wird.

Herrjeh/Fraujeh, die "arme" Richterin! Ob bei Gutachtenstärke von 20, 50, 80 oder mehr Seiten der Richterin Zeit bleibt mehr als die letzte Seite des Pamphlets, die mit der "Empfehlung" des Psychologen, zu lesen?

Wird gar bei mehreren Gutachten nun nicht ein Obergutachten benötigt? Aber woher weiß die Rechtskundige ob der Oberpsychologe der "Richtige" ist...?

 

Wie viel rabulistisch einfacher wird es wenn anhand des dokumentierten Surfverhaltens die zur Entsorgung des Vaters erforderliche Gesinnungsprüfung durch Familienrichterinnen durchgeführt wird - ideologisch stramm, unabhängig und nur dem Gesetz verpflichtet...ha,ha,ha!

 

 

 

Beitrag zur Praxis des Familienrechts in der Schweiz

Grundlage aktuell: Bundesgericht,Urteil vom 27.August 2015,II.zivilrechtliche Abteilung, (J 1/2) 5A_923/2014 ( http://files.newsnetz.ch/upload//6/1/61457.pdf )

 

 

Morbider Humor,

berufsbedingte Überheblichkeit

oder

Sabotage des Willens des Gesetzgebers ?

 

Deutschland, Österreich und die Schweiz bilden eine europäische Troika der Sorgerechtapartheid. Scheinbar für die Ewigkeit ist in diesen Ländern ein national jeweils leicht modifiziertes, mütterideologisches Familienrecht Praxis welches regelmäßig wegen seiner Menschenrechtswidrigkeit vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gerügt wird.

Wenn dieses zementierte System brökelt oder Risse aufweist verdient es die Aufmerksamkeit (nicht nur) der redlichen Väter. Mit dem Artikel

vom 28.März 2015 wurde eine Entwicklung in der Schweiz aufgezeigt die Anlass zu vorsichtigem Optimismus gab und Deutschland zu einem Entwicklungsland degradierte

 

Sogar Wilhelm Tell zeigte sich überrascht.

 

Zumindest auf dem Papier besitzen die Schweizer eine im Vergleich zu Deutschland und Österreich fortschrittliche Grundlage für ihr zu gestaltendes modernes Familienrecht.

Innerhalb weniger Monate offenbarte sich nun der Schweizer Papierwert und aufgrund aktuell veröffentlicher Dokumente verdient auch die weitere (antagonistische) Entwicklung Aufmerksamkeit.

Vom Familienunrecht betroffene deutsche Väter haben mit Blick auf die Umsetzung der Kindschaftsrechtsreform von 1998 wie auch der Sorgerechtsreform von 2013 feststellen müssen, dass die Sabotage der politischen Intention des Gesetzgebers durch Familienrichter keine Einzelfälle sind und der Kindeswohlfrevel das Grundelement einer geldgierigen Helferindustrie ist.

Und so ist das Credo des Urteils der Richter des Bundesgerichts vom 27.August 2015 entweder eine besonders morbide Form juristischen Humors, berufsbedingte Überheblichkeit oder schlicht Sabotage des Willens des Gesetzgebers.

Zitat:

"4.3 Insgesamt lässt sich aufgrund der widersprüchlichen Botschaft und der nicht abschliessend klaren Voten in den Beratungen nicht mit letzter Sicherheit eruieren, was der präzise wirkliche Wille des Gesetzgebers war. Immerhin ist die Stossrichtung im Parlament erkennbar, dass das Kindeswohl im Vordergrund stehen soll. .."

 

Ich meine, dass ist Rabulistik die begeistert und ein toller Rechtstipp für Menschen die sich vor Gericht verantworten müssen, sei es wegen Steuerverkürzung oder Missachtung einer roten Ampel.

"Der präzise wirkliche Wille des Gesetzgebers konnte von mir nicht eruiert werden."

Im Straf-und Steuerrecht wäre dies gewiß als Paradigmenwechsel zu werten.

Aber zurück zum Schweizer Verfahren und der obergerichtlichen Feststellung zu seinem Anbeginn.

Zitat aus dem Urteil:

"Grund für den Antrag der Mutter auf Alleinzuteilung der elterlichen Sorge sei ursprünglich die Tatsache gewesen, dass der Vater keinerlei Unterhaltsbeiträge geleistet habe, und sodann die Angst, dass er zufolge Abmeldung in der Schweiz und des Y.________ Passes für C.________ diese ins Ausland entführen könnte. Im Zusammenhang mit dem ersten Punkt sei der Vater mit Strafbefehl vom xx.xx.2012 wegen Vernachlässigung von Unterhaltspflichten bestraft worden. Abgesehen davon sei er seinen Pflichten immer nachgekommen, indem er sich um die Tochter gekümmert habe und diese regelmässig auf Besuch (tageweise, Wochenenden und Ferien) genommen habe, und sein Verhältnis zuC.________ sei gut."

(Zitat Ende)

Wer mag kann sich die insgesamt 15 Seiten des Urteils durchlesen.

Nicht wenige müssen dies gemacht haben.

Tagesanzeiger.ch/sorgerecht-unterlegener-vater-geht-nach-strassburg

Zitiert aus dem genannten Artikel:

"SP-Nationalrätin Margret Kiener-Nellen, die das gemeinsame Sorgerecht als Regelfall stets kritisch beurteilt hatte, reagierte in Medienberichten auf das Urteil des Bundesgerichts «hocherfreut». "

 

"Andere kritisierten den Gerichtsentscheid, darunter Markus Theunert, Präsident von Männer.ch: Das Gericht riskiere damit, den politischen Willen zu sabotieren, sagte er."

 

«Entfernung eines Elternteils ist keine Lösung»

 

"» Das Bundesgericht signalisiere nun in seinem ersten Entscheid nach der Einführung des neuen Gesetzes das genaue Gegenteil, sagt Hunziker: «Streit unter den Eltern wird wieder als Kriterium für eine Alleinsorgezuteilung an einen Elternteil gewertet.»

(Zitate Ende)

 

Die mehr als einhundert Kommentare zu diesem Artikel des Tagesanzeiger sind lesenswert.

Fazit: Streit und seine Aufrechterhaltung lohnt sich - für die Mutter.

Anmerkung: Bezüglich der Erfahrungen von Sorgerechtapartheid mit dem kafkaesken Urteil des Amtsgerichts Pankow/Weißensee in dem einstweiligen Verfügungsverfahren zur Geschäftsnummer 102 C 1005/14, verkündet am 09.10.14, wird in diesem Beitrag auf den anonymisierten Link verwiesen.

Sorgerechtapartheid.de sind aufgrund der Verlinkung auf das nichtanonymisierte Urteil die Namen der Betroffenen bekannt.

 

12.Oktober 2015

 

 

 

Die "Einschläge" kommen näher

- auch wenn es nur Ohrfeigen aus Strasbourg sind.

 

Tatort: Strasbourg,Europarat

Sitzung der parlamentarischen Versammlung

Tatzeit: 02.Oktober 2015

Tatgegenstand: Resolution zur Stärkung der Rolle von Trennungsvätern und zur

Beseitigung bestehender Diskriminierungen im Familienrecht.

Tatmerkmal: Annahme ohne Gegenstimmen

 

 

 

 

Eine erste Übersetzung liegt bereits im Wortlaut vor.

Siehe hier:

http://www.vaeter-ohne-rechte.at/europarat-fordert-doppelresidenz-als-standardmodell/

 

Auszug:

"Innerhalb der Familie muss die Gleichstellung von Eltern gewährleistet und gefördert werden, von dem Moment an, wo das Kind auf die Welt kommt. Die Beteiligung beider Eltern in ihrer Erziehung des Kindes ist von Vorteil für dessen Entwicklung. Die Rolle der Väter gegenüber ihren Kindern, ebenso kleinen Kindern, muss besser anerkannt und angemessener bewertet werden.

Tatsache ist jedoch, dass Väter manchmal mit Gesetzen, Praktiken und Vorurteilen konfrontiert werden, die dazu führen können, ihnen die dauerhafte Beziehung zu ihren Kindern vorenthalten...

...fordert die Versammlung die Behörden der Mitgliedstaaten auf, das Recht der Väter zu respektieren, um die gemeinsame Verantwortung sicherzustellen, dass das Familienrecht im Falle einer Trennung oder Scheidung die Möglichkeit der gemeinsamen Obsorge im besten Interesse für die Kinder, auf der Grundlage gegenseitiger Vereinbarung zwischen den Eltern, sicherstellt."

 

Nicht nur, das die Praxis der Sorgerechtapartheid Deutschland zum europäischen Entwicklungsland im Familienrecht macht.

(Siehe auch Pressemitteilung des VAFK vom heutigen Tag http://www.vaeteraufbruch.de/index.php?id=42&tx_ttnews[tt_news]=17326 )

 

Wie groß muß der Schwall an Backpfeifen noch sein um die deutschen Schlafmützen und Hinterbänkler im Parlament, in Gerichtssälen und Jugendämtern aufzuwecken?

Wo sind die Politiker und Gesetzgeber, wo die (unabhängigen) Richter und Rabulistiker, wo die Mediatoren mit angemessener Schulung und Training auf der Grundlage des "Cochemer Modells, die menschenrechts-und grundrechtskonform handeln?

Warum kann die Richterschaft der Hauptstadt nicht auch einmal im Positiven vorangehen und eine "Willkommenskultur für Väter im Leben von Kindern" durchsetzen?

Verbiegungen wie die des Brandenburgischen Oberlandesgerichts (u.a. bzgl. des Beschlusses vom 03.08.2015 zu 13 UF 50/15) wären obsolet und überflüssiger als Wasser würden denn Menschenrechte geachtet...

Kann "meine" Ausschluss-und Amtsrichterin Dr. Stephanie Wahsner ihre menschenrechtswidrige Entscheidung gar revidieren oder zumindest sich mit dem offenen Brief auseinanderzusetzen?

http://www.xn--vterwiderstand-5hb.de/index.php/20-startseite/235-kindeswohlmissachtung-an-deutschen-familiengerichten

Berlin, 03.10.2015

Die zweite Erfindung der Sorgerechtsreform

 

Wie leicht können Kommentatoren in Euphorie versetzt werden?

"Lobenswert klarer Beschluss",

"Ja zur gemeinsamen Sorge",

"OLG setzt klare Grenzen",

"Wegweisender Beschluss",

"Deutliche Worte" und

"Relativierung einer (dummen) Argumentation"

sind nur einige wenige Schlagworte derer die sich mit einer Entscheidung eines Familiensenats des Brandenburgischen Oberlandesgerichts beschäftigen.

 

Der VAFK, der die Forderung nach gemeinsamer Obsorge ab Geburt schon lange zu den Akten gelegt hat, widmet dem Thema sogar einen ausführlichen Leitartikel und hofft, da "das OLG in diesem Fall die Rechtsbeschwerde zum Bundesgerichtshof ausdrücklich zugelassen" (hat) auf diese.

" Es bleibt insoweit paradoxerweise zu hoffen, dass die Mutter des jetzt 6-jährigen Kindes die Rechtsbeschwerde auch einlegen wird. Dann muss sich der BGH mit der hier in Rede stehenden Auslegung der neuen Gesetzeslage beschäftigen,...".

 

Was ist also Grundlegendes geschehen?

 

Hat das Gericht festgestellt, dass die Beschneidung von Buben eine Körperverletzung ist?

 

I wo,viel banaler.

 

I.

Sachlich betrachtet ist erst einmal gar nichts geschehen was Anlass zum Jubilieren gäbe.

Die deutsche Sorgerechtapartheid bleibt bestehen. Sie wurde rabulistisch aktualisiert und (für die nächsten hundert Jahre ?) erneut in Beton gegossen.

Die Beantragung der Herstellung/Begründung der gemeinsamen elterlichen Sorge ist und bleibt eine Diskriminierung - auch und besonders mit der gelobten Entscheidung.

 

Das Brandenburgische Oberlandesgericht hat einen Beschluss erlassen der (nur) auf den ersten Blick Väter nicht wie sonst üblich diskriminiert bzw. es hat die Sorgerechtsreform vom Mai 13 ein zweites Mal erfunden.

 

Allerdings ist diese Formulierung falsch.

Die Bürgerinnen und Bürger (genderkorrekt) des Landes Brandenburg beschäftigen am OLG 68 Richter berufsmäßig und (vermutlich nur) drei von ihnen haben einen Beschluss erlassen.

Um genau zu sein:

die Richter des 13.Zivilsenats, der zugleich der 4.Senat für Familiensachen ist.

Laut Geschäftsverteilungsplan dürften demnach die Richter

VROLG Prof. Dr. Wendtland (Vorsitzender),

ROLG Hüsgen (stellv. Vorsitzender und Beisitzer),

R’inOLG Bekiş – zugleich Verwaltung –,

ROLG Dr. Burghart

für die Entscheidung Verantwortung tragen, denn letztlich sind stets "konkrete" Menschen die Handelnden und keine Behörden.

 

Hier der Link zur Gerichtsentscheidung

 

und

 

Jugendamtwatch meint gar

 

"Es macht regelrecht Freude, den brandaktuellen Beschluss des OLG Brandenburg zur Herstellung des gemeinsamen Sorgerechts nicht miteinander verheirateter Eltern zu lesen,..." und

"Eine Ablehnung der gemeinsamen Sorge mit einem Konflikt zu begründen führe daher den Rechtsweg ad absurdum."

 

Mir machte es allerdings keine "regelrechte Freude" den brandlöschenden(?) Beschluss zu lesen. Meine Erfahrungen mit Familiengerichten als Quadriga der Familien-und Kinderseelenzerstörer sind rundweg negativ.

 

Der "geringe" Erfüllungsaufwand für die Begründung der gemeinsamen elterlichen Sorge (einmal vor und einmal nach der Sorgerechtsreform von mir beantragt und jeweils mit fadenscheiniger Argumentation vom Familiengericht Tempelhof-Kreuzberg versagt) wird heute noch von der Justizkasse gegen mich vollstreckt.

"Der Ansatz von Gebühren gegen den Vater verstößt entgegen der Argumentation des Vaters auch nicht deshalb gegen Art. 3 GG, weil "der Mutter für die Attestierung der elterlichen Sorge nach BGB keine Kosten entstehen". Der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG gebietet, wesentlich Gleiches gleich und wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln, verbietet aber nicht, dass wesentlich Ungleiches entsprechend der bestehenden Ungleichheit ungleich behandelt wird. Der Gleichheitssatz ist verletzt, wenn ein vernünftiger, sich aus der Natur der Sache ergebender oder sonst sachlich einleuchtender Grund für die Ungleichbehandlung nicht besteht (std. Rspr. des BVerfG seit BVerfGE 1, 14). Hier fehlt es an einer Gleichheit der Lebenssachverhalte."

Aber, es kann ja auch sein, dass die Verweigerung des Pflichtrechts auf Sorge in meiner Person begründet liegt, wie mehr als 40 Richterinnen und Richter, vier Gutachter, mehrere Beiständinnen und Jugendamtmitarbeiter und brandstiftende Anwälte seit zehn Jahren behaupten, jedoch nicht belegen.

(Vater von zwei erwachsenen ehelichen Kindern, 40 Jahre im Öffentlichen Dienst tätig, weder drogenabhängig,noch gewalttätig = einfach nur redlich.

http://sorgerechtapartheid.de/uber-mich.html )

 

II

 

Trifft ein juristisch (aus-) gebildeter Mensch auf einen einfachen Menschen ist deren erstes Kommunikationsproblem eine unverständliche Sprache der Rechtsbewanderten.

Nicht anders ist es beim aktuellen Beschluss der Richter um Herrn Prof. Dr. Holger Wendtland.

Siehe hier und weitere im Beschluss

"Der materiell-rechtliche Maßstab der sich aus der Auflösung der doppelten Verneinung ergibt – nicht widerspricht heißt entspricht –, ist der gleiche, wie in den zuvor geltenden Fassungen der §§ 1672 I 2, 1680 II 2 BGB, die verlangten, die Entscheidung solle dem Kindeswohl dienen. Dennoch sind mit der Neufassung grundlegende Rechtsänderungen bewirkt worden. Mit der klassischen Methode der doppelten Verneinung gibt das materielle Recht die verfahrensrechtlichen Anforderungen an die sogenannte negative Kindeswohlprüfung vor: Einer positiven Feststellung der Kindeswohldienlichkeit und dafür erforderlicher Tatsachen bedarf es nicht (Staudinger-Coester, BGB, Neubearb. 2015, § 1626 a Rdnr. 78; NK-BGB-Kemper, 8. Aufl. 2014, § 1626 a Rdnr. 5; Zöller-Lorenz, ZPO, 30. Aufl. 2014, § 155 a FamFG Rdnr. 1, BeckOK-BGB-Veit, Stand: Mai 2015, § 1626 a Rdnr. 24). "

 

Letztlich ist alles schon einmal gesagt und wird seit Mai 2013 dauerhaft wiederholt. Nichts Neues! Das Rad ist bereits erfunden und das Sorgerechtsreförmchen vom Mai 2013 sollte Rechtspraxis sein.

Wie die Kindschaftsrechtsreform wurde auch diese Reform sabotiert. Auch am Brandenburgischen Oberlandesgericht.

Und nun?!

Jetzt wurden die Worte einzig etwas anders gewählt und die Rabulistik wirkt ein bissel geschliffener.

 

Was bewirken ein paar OLG-Richter wenn die berufsbedingte Überheblichkeit dieser Berufsgruppe nicht nur gegenüber der Klientel ausgelebt wird sondern auch gegen den eigenen Stand zur Anwendung kommt.

Was kümmert einen unabhängigen, nur dem Gesetz verpflichteten Familienrichter das "Geschwätz" seiner Kollegen an anderen Gerichten. Mit ein bissel Kaffeesatzleserei, Hellseherei gepaart mit mütterideologischen Floskeln läßt sich noch jeder Vater austricksen.

Das deutsche Familienrecht ist desolat, morbide und menschenverachtend.

Artikel 6 des Grundgesetzes scheint bei vielen Richtern unbekannt, würde aber in seiner Umsetzung Beschlusspamphlete, wie das aktuelle des 4.Familiensenats, unnötig machen.

Ohnehin scheinen Richter resistent gegen Lernen zu sein. Warum auch sollte ´mal zum Nachbarn geschaut und gute Erfahrungen übernommen werden?

Scheinbar ist es dienstrechtlich unbeachtlich Watschen vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu erhalten.

 

Meine Großmutter war eine einfache Frau.

Sie wusste allerdings, das ein Kind Vater und Mutter hat.

 

Warum nicht beide Eltern von Anbeginn das Pflichtrecht auf Erziehung und Pflege der Kinder wahrnehmen dürfen/müssen bedarf schon überdurchschnittlicher juristischer Phraseologie.

 

Der taktische Fehler der Mutter im vorliegenden Fall dürfte die negative Kommunikation sein.

"Außerdem, so das OLG in anderen Worten, sollten die Eltern, wenn sie schon zu negativer Kommunikation in der Lage seien, was unter anderem durch E-Mails ersichtlich wurde, welche die Kindesmutter vorlegte, auch in die Pflicht genommen werden können, diese Kommunikation konstruktiv zu entwickeln." ( Jugendamtwatch )

Meine mit massiver familiengerichtlicher Unterstützung entfremdete Tochter Lisa hat eine "klügere"Mutter.

Statt negativer Kommunikation keine.

Die familiengerichtlichen Tricksereien werden so lange kein Ende nehmen wie die Ungleichbehandlung der Eltern durch Richter andauert.

 

Gert Bollmann

01.September 2015

 

zum Vergleich der

Beschluss des

Kammergerichts

133 F 9352/13 Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg

in meiner Sache

bitte nach unten scrollen

Mit Papas Geld

(bewusst?) Getrennterziehend zum Erfolg.

Aber auch

- in die Kriminalität,

- in die Bindungsunfähigkeit,

- in die Drogensucht,

- in psychische Krankheiten u.v.a.m.

 

 

Eine Plakataktion die das BMFSFJ in seiner ganzen morbigen Genderschönheit abbildet.

Die dunkle (und blonde) Seite deutscher Familienpolitik.

hier:

 

https://m.facebook.com/ManuelaSchwesig/photos/pcb.10152979219327441/10152979218752441/?type=1&source=48

 

https://m.facebook.com/ManuelaSchwesig/posts/10152979219327441

 

Lesenswert einzig die Kommentare.

 

Meine sarkastische Frage:

 

Warum wird die staatlich einseitige Unterstützung dieses erfolgreichen Lebensmodells nicht verstärkt im Ausland beworben und propagiert um das Interesse von Migranten und ihren Familien auf Länder zu lenken die kein derart ausgefeiltes Familienzerstörungssystem betreiben, Länder in denen Sorgerechtapartheid nur ein Wort und keine Rechtspraxis ist?

 

28.August 2015

 

 

29.Juli 2015

 

Es gibt viele Gründe warum ausländische Familien nach Deutschland kommen...

...das Familienrecht und die Praxis der Sorgerechtapartheid gehören nicht dazu.

 

Es sind paradoxe Eigenschaften, wie die der unkontrollierten Zunahme und der ihnen zugrundeliegenden Inhumanität inclusive die der demagogischen Nutzung einer Vielzahl unbestimmter Begriffe, u.a., die die Themen Einwanderung und Familienzerstörung in Deutschland miteinander verbinden.

 

Neben vielen "Alleinreisenden" finden zunehmend mehr Familien aus fernen Ländern den Weg bis zur geographischen Mitte der Europäischen Union, nach Deutschland.

 

Das die Vorstellungen der Ankommenden andere sind als die der ehemaligen DDR-Bürger beim Eintreffen im Notaufnahmelager Marienfelde oder beim Erhalt von 100 DM Begrüßungsgeld nach dem Mauerfall ist heuer wahrscheinlich.

 

Das Grundgesetz und hier insbesondere auch der Artikel 6 dürfte vielen ausländischen Eltern so unbekannt sein wie Sauerkraut und Schweinebraten - und selbst wenn sie davon gehört haben dürfte sich die Kenntnis der deutschen Familienrechtspraxis bei ihnen gegen Null bewegen.

 

Auch vielen Einheimischen, die nicht direkt betroffen sind von familienrechtlicher Richterwillkür und dem Skandalon der Sorgerechtapartheid geht es ähnlich, weil einfach genderideologiefreie Informationsmöglichkeiten fehlen bzw. nicht hinreichend bekannt sind.

Im Wust täglicher Nachrichten, aufbereitet von Lohnschreibern der Systemmedien, wird dann, u.a. auch wegen der aktuellen, umfassenden (den Konsumenten gezielt verwirrenden?) Berichterstattung über Einreisende, Systemkritisches "vergessen" oder unterm "Kleingedruckten" versenkt.

So wie folgende Information, die, obwohl bereits ein Jahr alt (!, offensichtlich haben selbst politisch Interessierte dies erst jetzt zur Kenntnis genommen) und ursächlich von http://www.katholisches.info/2014/06/30/un-menschenrechtsrat-stimmt-fuer-die-familie-welche-staaten-stimmten-dagegen/ verbreitet, künftig auch für neue Mitbürger von Interesse sein wird.

 

Die Abstimmung des UN-Menschenrechtsrats für die Familie (Resolution A/HRC/26/L.20/Rev.1) wie auch das deutsche Voting durch Herrn Michael Herold

(siehe webtv.un.org 00.34.18) liegt (mir) leider nicht in deutsch vor.

 

http://webtv.un.org/watch/ahrc26l.20rev.1-vote-item3-38th-meeting-26th-regular-session-human-rights-council/3643916727001#full-text

 

 

"Der UN-Menschenrechtsrat erkennt mit der Resolution (A/HRC/26/L.20/Rev.1) das Elternrecht zur Erziehung der Kinder an und damit, daß der Familie die Erst- und Hauptverantwortung für die Erziehung, Obsorge, Schutz und Entwicklung des Kindes zukommt. Ausdrücklich auch, daß Kinder in der Familie aufwachsen sollen."

Der Menschenrechtsrat in Genf beschloß die Resolution für die Familie im Juni 2014. Nicht nur Hollandes Frankreich und Obamas USA, sondern auch Deutschland und Österreich stimmten dagegen.

 

 

Für staatlich drangsalierte Männer und entsorgte und abgezockte Väter, die hierzulande seit Jahrzehnten im ungleichen Kampf gegen eine brutale Phalanx der Kindeswohlfrevler stehen, ruft diese Nachricht, auch nach einem Jahr, wenig Erstaunen hervor aber nicht minder Abscheu wegen der offensichtlichen und unverhohlenden Grund-und Menschenrechtswidrigkeit die hier ursächlich ist.

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Ergänzung zum deutschen Abstimmungsbeitrag des Herrn Michael Herold

 

16.Juni 2015

Sorgerechtapartheid und Geschlechterpolitik

 

Bundesdeutsche Sorgerechtapartheid und Geschlechterpolitik haben den gleichen ideologischen Nährboden, so dass die Weiterverbreitung des folgenden Offenen Briefes unterstützt wird.

 

Schluss mit einseitiger und ideologisierter Geschlechterpolitik!

 

Offener Brief an das BMFSFJ,

an die Bundesfrauenministerin (Selbstbezeichnung) Frau Schwesig

 

Initiative Gerd Riedmeiers vom “Forum Soziale Inklusion e. V.” ,Frau Ministerin Manuela Schwesig anlässlich der Einseitigkeit der “Sachverständigenkommission zur Erarbeitung des Zweiten Gleichstellungsberichts der Bundesregierung” einen Offenen Brief zukommen zu lassen.

 

mitgezeichnet u.a. von:

Forum Soziale Inklusion e.V.

AGENS e.V.

Cuncti

Frankfurter Erklärung,

Gleichmaß e.V.,

MANNdat e.V.

Genderama

 

Ein Weg die staatlich praktizierte Apartheid zwischen Vätern und Kindern zu überwinden sind "Mehr Rechte" für Väter UND ein echter Paradigmenwechsel in ihrer Umsetzung.

Weder links, noch rechts, noch ...

echte Väterrechtler sind Kinderrechtler

 

 

Nachschlag

Deutschlandradio und Juristinnenbund

19.Mai 2015

 

Die ideologische Ausrichtung des Deutschlandradios ist klar,oder?

 

Zumindest wird hier nachgelegt:

 

http://www.deutschlandradiokultur.de/sorgerechts-debatte-kein-fortschritt-fuer-die-kinder.1008.de.html?dram:article_id=320186

 

"Seit 2013 können unverheiratete Väter auch gegen den Willen der Mutter das Sorgerecht für ein gemeinsames Kind bekommen. Die frühere Präsidentin des Juristinnenbundes, Jutta Wagner, hält das für eine "Fehlkonstruktion", die allerdings nur in Einzelfällen dramatische Folgen hat.

 

Menschen, die zutiefst zerstritten seien oder die nie eine Beziehung zueinander hatten, seien wenig geeignet, ein so verantwortungsvolles Projekt wie ein gemeinsames Kind über einen Zeitraum von 18 Jahren zu betreuen, sagt Wagner.

 

....

 

Nur relativ wenige dramatische Fälle

 

Man kann es so ein bisschen ablesen an der Zahl der Gerichtsverfahren, die um Sorgerecht und um Umgangsregelungen geführt werden: Die hochstreitigen Fälle, die von der ersten in die zweite Instanz gehen, das waren zum Beispiel im Jahr 2013 etwa 8.000 Fälle in ganz Deutschland. Das ist verglichen damit, dass bei den Familiengerichten in dem Jahr in der ersten Instanz ungefähr insgesamt 650.000 Fälle, also alles in allem, angefangen haben, doch im Grunde eine relativ kleine Zahl. Also 8.000 Kinder von etwas über einer Million, die bei einem Elternteil leben – das hört sich dann doch schon ein bisschen anders an."

 

Erst ein bissel feministischer Standardpopulismus, dann Zahlenkleinrechnerei.

Ein wenig Diskriminierung und ein wenig Menschenrechtsverletzungen dürfen's offensichtlich schon sein.

 

Zur Person siehe hier:

http://www.wgvdl.com/forum3/index.php?id=31126

 

und zum Deutschlandradio

"Die ideologische Ausrichtung des Deutschlandradios ist klar,oder?"

 

Aber sowas von:

 

http://www.wgvdl.com/forum2/forum_entry.php?id=215517

 

Gruß, Kurti

Zwei Jahre Sorgerechts"reform" sind weitere zwei Jahre praktizierter Apartheid

 

Politisches Feuilleton vom 18.Mai 2015

Beitrag von Karoline Ruhdorfer

(Karoline Ruhdorfer, 47 Jahre alt, hat drei Kinder und ist nicht verheiratet. Sie arbeitet als Hauswirtschaftslehrerin unweit von München – und engagiert sich im Netzwerk "Mütter-Initiative".)

 

http://www.deutschlandradiokultur.de/elterliche-sorge-den-vaetern-die-rechte-den-muettern-die.1005.de.html?dram:article_id=320034

 

Interessant und zumeist mehr Sachkunde besitzen viele Kommentare die diese Kampfschrift der Hetze zur Folge hat.

 

siehe auch:

http://www.wgvdl.com/forum3/index.php?id=56738

Sorglos?

Um das deutsche Familienrecht und seine Gerichtspraxis steht es prächtig

- eine Sorgerechtsreform war überflüssig

 

Passend zum Vatertag lancierte die ARD am 14.Mai 2015 in ihrem Videotext auf Seite 514 (http://www.ard-text.de/index.php?page=514) die Meldung des Statistischen Bundesamtes

 

Sorgerecht meist bei beiden Eltern,

 

wonach seit der Änderung der familiengesetzlichen Regelungen im Jahr 2009 dieser

Anteil konstant bei 95 Prozent liege.

Neuere Zahlen fehlen hingegen (noch) - erst recht bezüglich nichtehelicher Kinder und ihrer Väter, die in der deutschen Wirklichkeit weiterhin wie Bastarde und Hurenböcke behandelt werden.

 

Väter, die den heutigen Tag ohne Kontakt zu ihren Kindern verleben mussten, dürfte diese Meldung das Herz erwärmen.

 

Aber, es sollten ja auch nicht Äpfel mit Birnen oder Sorgerecht mit Umgangsrecht bzw. tatsächlicher Beziehungspflege verglichen werden...

 

Statistisches Bundesamt

Zahl der Woche vom 12. Mai 2015

 

Bei 96 % der Scheidungsverfahren blieb das Sorgerecht bei beiden Elternteilen

 

WIESBADEN – Bei fast allen Scheidungen (96 %) im Jahr 2013, bei denen gemeinschaftliche minderjährige Kinder betroffen waren, blieb das Sorgerecht bei beiden Elternteilen (63 425 Verfahren), da weder Vater noch Mutter einen Antrag auf das alleinige Sorgerecht nach § 1671 Absatz1 Bürgerliches Gesetzbuch gestellt hatten.

 

In 2 808 Verfahren wurde hingegen das Sorgerecht vom Familiengericht übertragen, darunter in fast drei Viertel der Verfahren (2 065) auf die Mutter. Nicht erfasst sind dabei Eheverfahren, in denen zunächst eine gerichtliche Sorgerechtsentscheidung beantragt, dieser Antrag dann aber vor der Entscheidung wieder zurückgezogen wurde.

 

Herausgeber:

© Statistisches Bundesamt

Pressestelle, Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht

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Telefon: +49 (0)611 / 75-34 44

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Mo - Do: 8.00 – 17.00 Uhr

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Deutschland

 

 

 

05.Mai 2015

Neues Umgangsrecht oder alte Demagogie ?

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich dem Wirken des Bundesministeriums für alle außer Männer (www.bmfsfj.de) und seiner führenden Repräsentantin zu nähern.

 

So

 

 

oder vielleicht auch so

 

 

Nun hat sich auch der VAFK mit einer Idee dieses Hauses in einer seiner Pressemitteilungen befasst.

 

 

Wie üblich ist der Ton des Vortrags vergleichbar kämpferisch wie der einst bei Bittprozessionen russischer Bauern zu Väterchen Zar.

Bei Letzterem ist der Ausgang als bekannt vorauszusetzen.

 

Nun soll also (aktuell betroffene Väter wird es freuen) bis Ende 2018 die Praxis des Umgangsrechts bei getrennt lebenden Eltern erforscht werden, also das was in anderen Ländern bereits umfangreich erforscht und umgesetzt wird.

(Selbst die Schweiz scheint hier weiter

http://sorgerechtapartheid.de bzw. http://www.wgvdl.com/forum3/index.php?id=54456 )

 

Wie ernst Studien betrieben und genommen werden konnte zuletzt bei der verkorksten Sorgerechtsreform verfolgt werden.

 

Mir stellt sich schlicht die Frage, wie Ernst die Forderung nach Umsetzung des Rechts auf Umgang genommen wird, wenn bereits die sorgerechtliche Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit von Eltern staatlicherseits verhindert wird.

 

Kann der zweite Schritt vor dem ersten erfolgreicher sein oder werden nur neue Ohrfeigen vom Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte provoziert?

 

Eher führt das Bundesforum Männer (ein regierungsamtlicher Verein der Interessen von Jungen,Vätern und Männern im Auftrag und finanziert vom BMFSFJ vertreten soll) eine Männerquote ein bevor sich andere Beamte in "Richteruniform" dazu verleiten lassen Entscheidungen im Interesse der Kinder und ihrer Väter zu treffen.

 

Nicht erst seit der Kindschaftsrechtsreform vom 1.Juli 1998 sabotieren Roben das geltende innerstaatliche Familienrecht und international verankerte Menschenrechte.

Die Lobby der Kinderfeinde und Bundesverdienstkreuzträgerinnen wirkt erfolgreich...

 

 

 

NEW NEW NEW = Neu oder Demagogie ?

20.April 2015

 

 

Es bedarf sicher der Qualifikation einer parteipolitisch quotierten Ministerin um einem zu Tode gehetzten Gaul mit einem Brandeisen noch das Wort "Neu" ins vergammelte Fleisch zu brennen.

 

Naja, die neuen Bundesländer sind halt immer noch neu auch wenn einzelne Städte dort bereits den 700. plus X Geburtstag feiern...

 

Was ist aber wohl darunter zu verstehen, wenn das "alte" Umgangsrecht durch ein neues ersetzt werden soll?

Zum Kindeswohl hat das Alte schon eh´ nix getaucht - und jetzt ist eine Ausschreibung für eine Studie, für ein neues Umgangsrecht mit altem Kindeswohlbegriff, auf den Weg gebracht worden.

 

http://newsburger.de/spd-schwesig-will-umgangsrecht-mit-scheidungskindern-neu-regeln-82231.html

 

"Zum Glück" geht es mit den Studien nicht so schnell (siehe die zum gemeinsamen Sorgerecht) und die Kernkompetenz des Bundesministeriums für Alles außer Männer besteht nicht nur in der Vergabe kostenintensiver Studien.

 

Schau´n wir mal in zehn Jahren nach dem Ergebnis. Vielleicht ist die Iniatorin der Studie dann Bundeskanzlerin oder eine Fußnote im dicken Wälzer des deutschen Familienunrechts.

 

Freuen darf sich inzwischen jeder entsorgte Vater auf die Wortmeldungen kluger Professioneller und Bundesverdienstkreuzträgerinnen.

 

Noch eine Studie mehr in deren Mittelpunkt das sogenannte Kindeswohl steht.

 

Außer dem Vater weiß Jede(r) (besser) was des Kindes Wohl sei und zum Schluß hat eine hochqualifizierte paragraphenkundige Familienrichterin die Deutungshoheit um zu Entfremden.

Immerhin sind Richterinnen und Richter unabhängig (auch vom Kindeswohl ?) - zumindest in dem Maße wie Unabhängigkeit von Beamtenseelen erwartet werden darf.

 

Gewiß wird das "Neue Umgangsrecht" (Achtung: Juristendeutsch) vollziehbar durchsetzbar.

 

Die Professionen der Helferindustrie dürften frohlocken. Geht es doch (zunächst) "nur" um ehelich geborene Kinder, denen die nichtehelichen gleichgestellt sein sollen.

Eine Gleichstellung die in der Praxis so funktioniert wie die Durchsetzung des (alten) Umgangsrechts gegen das Mutterwohl...

 

Die Liebe der Mutter zum Geldbeutel des Vaters wird von Familienrichterinnen oftmals mit dem rechtlich unbestimmten Kindeswohlbegriff gleichgesetzt.

Die Liebe des Vaters zu seinem Kind hingegen als Querulantentum und Stalking der Mutter ausgelegt.

 

Während andere Länder das Wechselmodell bereits erfolgreich praktizieren vergnügen sich die deutschen Professionellen die nächsten Jahre mit kostenintensiven Studien.

Warum sollte auch zum Nachbarn geschaut werden?

http://www.wgvdl.com/forum3/index.php?id=54456

Die Zeiten wo von der Sowjetunion gelernt wurde um zu Siegen sind längst Vergangenheit...

 

Gruß aus Neu-Berlin

 

http://sorgerechtapartheid.de/apartheidpraxis.html

Sorgerechtapartheid - 1 Jahr Sorgerechtreförmchen

20.05.2014

 

Der Jubelschrei "Mehr Rechte für Väter" war bereits vor einem Jahr genderfeministische Propaganda.

Und so wird der Jahrestag des Inkrafttretens der Sorgerechtsreform (ohne Vorlage belastbaren Zahlenmaterials)

mit Greuelgeschicht des Boulevards

http://www.bz-berlin.de/thema/schupelius/vaeter-krieg-zerstoert-das-leben-der-kinder-article1844179.html

 

mit Schönfärberei der Leitmedien

http://www.zeit.de/2014/18/scheidung-vaeter-rechte

 

und mit Glaube und Hoffnung auf das Irgendwann

http://www.vaeteraufbruch.de/index.php?id=42&tx_ttnews[tt_news]=16808

 

begangen während die (juristisch) hochqualifizierte deutsche Familien(un)rechtsjustiz und ihre parasitäre Helferindustrie die Reihen fester denn je geschlossen hat.

Mangelnde Kommunikation ersetzt die freie Interpretation des Begriffs Kindeswohl durch berufsbedingt überhebliche, sachkundefreie Richterinnen.Für sie scheint es die Źäsur des 20.Mai 2013 so wenig zu geben wie die Kindschaftsrechtsreform vom Juli 1998. Die Roben sabotieren Beides zum Wohl der Kreidekreismütter.

 

Und so sieht die Praxis im Jahr 1 eines als Reform gefeierten Trauerspiels aus:

 

(wer sich die Prosa reinziehen möchte)

 

sowie ein interessanter Kommentar

http://www.wgvdl.com/forum3/index.php?id=41487

Kammergericht

Beschluss

Geschäftsnummer:

19 UF 120/13 11.04.2014

133 F 9352/13 Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg

 

 

In der Familiensache betreffend das Kind

 

..

 

 

beteiligt

 

1....

 

Vater und Beschwerdeführer

 

2...

 

Mutter,

-Verfahrensbevollmächtigter:

Rechtsanwalt -

 

hat der 19.Zivilsenat des Kammergerichts in Berlin als Senat für Familiensachen durch die Vorsitzende Richterin am Kammergericht Tucholski und die Richter am Kammergericht Hartung und Dr.Zivier am 11.04.2014 beschlossen:

 

 

Die Beschwerde des Vaters gegen den Beschluss des Amtsgerichts Tempelhof-Kreuzberg vom 15.10.2013 wird auf seine Kosten zurückgewiesen.

 

Der Wert des Beschwerdeverfahrens wird auf 3.000 Euro festgesetzt.

 

Der Mutter wird ratenfreie Verfahrenskostenhilfe für das Beschwerdeverfahren unter Beiordnung von Rechtsanwalt H. W. bewilligt.

 

Gründe

 

1.Der Vater, der mit der Mutter nicht verheiratet ist, begehrt unter Abänderung zweier Beschlüsse des Familiengerichts, Beschluss des Amtsgerichts Tempelhof-Kreuzberg vom 26.01.2011 - 133 F 16582 - und vom 03.08.2012 - 133 F 12893 - in der Fassung des Beschlusses des Kammergerichts vom 12.09.2012 - 17 UF 162/12 -, die Begründung der gemeinsamen elterlichen Sorge für L. Das Familiengericht hat den Antrag durch Beschluss vom 15.10.2013 zurückgewiesen. Zu den tatsächlichen Feststellungen und den rechtlichen Erwägungen des Familiengerichts wird auf die Gründe der Entscheidung Bezug genommen.

 

Der Vater hat gegen den Beschluss Beschwerde eingelegt. Er ist der Auffassung, dass aufgrund der Neuregelung der elterlichen Sorge nicht verheirateter Eltern in § 1626 a BGB keine Gründe gegen die Herstellung des gemeinsamen Sorgerechts gegeben seien."Sorgerechtliche" Fragen seien zwischen den Eltern nicht streitig. Ferner bestehen über den Lebensmittelpunkt des Kindes bei der Mutter Einigkeit; aus dem Kontinuitätsprinzip könnten deshalb keine Bedenken gegen das gemeinsame Sorgerecht abgeleitet werden. Ihm sei sein natürliches Elternrecht auch "juristisch" zu gewähren, zumal er nachweisbar und dauerhaft Verantwortung für L. übernommen habe. Unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte sei das gemeinsame Sorgerecht, hilfsweise das gemeinsame Sorgerecht unter Beibehaltung des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrechts der Mutter, zu begründen. Zu den weiteren Einzelheiten des Beschwerdevorbringens wird auf den schriftlichen Vortrag des Vaters Bezug genommen. Der Vater widerspricht einer Entscheidung durch das Beschwerdegericht ohne mündliche Anhörung.

 

 

Die Mutter verteidigt den angegriffenen Beschluss des Familiengerichts. Insbesondere ist sie der Ansicht, dass die für ein gemeinsames Sorgerecht erforderliche Kommunikationsfähigkeit der Eltern nicht vorliege, was vom Vater zu verantworten sei, der eine Vielzahl familiengerichtlicher Verfahren angestrengt habe und in unangemessener Weise mit ihr kommuniziere.

 

 

II. Die gemäß §§ 58 ff. FamFG zulässige, insbesondere fristgerecht eingelegte Beschwerde des Vaters hat in der Sache keinen Erfolg.

 

1. Das Familiengericht hat die Anträge des Vaters zu Recht zurückgewiesen. Gemäß § 1626 a Abs.1 Nr.3,Abs.2 BGB neue Fassung überträgt das Familiengericht die elterliche Sorge beiden Eltern gemeinsam, wenn die Übertragung dem Kindeswohl nicht widerspricht. Bei Zugrundelegung dieses Maßstabes liegen die Voraussetzungen für die Begründung der gemeinsamen elterlichen Sorge nicht vor.

 

Auch die Neufassung des § 1626 a BGB erfordert für die Begründung eines gemeinsamen elterlichen Sorgerechts eine tragfähige soziale Beziehung zwischen den Eltern. Dies setzt ein Mindestmaß an Übereinstimmung sowie eine hinreichende Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft der Eltern voraus (siehe OLG Brandenburg, Beschluss vom 19.09.2013 -9 UF 96/11 - juris, ferner Heilmann, NJW 2013,1473,1474). Eine fehlende Kooperationsbereitschaft und -fähigkeit der Eltern im Rahmen der gebotenen individuellen Kindeswohlprüfung bleibt ein gewichtiger Grund, eine gemeinsame elterliche Sorge nicht zu eröffnen, sondern einem Elternteil die Sorge für das Kind alleine zu belassen. Denn fehlt es hieran und sind die Eltern zur Kooperation weder bereit noch in der Lage, kann die gemeinsame Sorge für das Kind dem Kindeswohl zuwiderlaufen. Tragen die Eltern ihren Konflikt auf dem Rücken des Kindes aus, kann das Kind in seiner Beziehungsfähigkeit beeinträchtigt und in seiner Entwicklung gefährdet werden. (BVerfG, Urteil vom 29.Januar 2003 - 1 BvL 20/99 - NJW 2003,955,957). Allein die Ablehnung einer gemeinsamen elterlichen Sorge durch die Mutter des Kindes soll zwar nach Ansicht des Gesetzgebers nicht die Annahme begründen, dass die gemeinsame elterliche Sorge dem Kindeswohl widerspricht (Heilmann,a.a.O.). Da im Zuge einer Trennung vielfach Kommunikationsproblemne auftreten, können diese nicht ohne Weiteres zu einer ablehnenden Entscheidung nach § 1626 a Abs.1 Nr.3,Abs.2 BGB (n.F.) führen. Etwas anderes gilt jedoch dann, wenn auf der Kommunikationsebene eine schwerwiegende und nachhaltige Störung vorliegt, die befürchten lässt, dass den Eltern eine gemeinsame Entscheidungsfindung nicht möglich sein wird und das Kind folglich erheblich belastet würde, wenn man seine Eltern zwingen würde, die gemeinsame Sorge gemeinsam zu tragen (BT-Drucks.17/11048,S.17).

 

Ausgehend von diesen Grundsätzen liegen die Voraussetzungen für die Begründung eines gemeinsamen Sorgerechts - auch bei einer Beibehaltung des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrechts der Mutter - nicht vor. Vielmehr steht aufgrund der Vielzahl der vorangegangenen Verfahren, der Stellungnahme des Jugendamtes vom 12.08.2013, der Ergebnisse der Anhörung L.s und der anderen Beteiligten durch das Familiengericht vom 15.10.2013 sowie der Feststellungen der anderen mit dem Sorgerechtskonflikts der Eltern in der Vergangenheit befassten Spruchkörpern zur Überzeugung des Senats außer Frage, dass die Kommunikationsebene der Eltern nachhaltig gestört ist und das für die Ausübung des gemeinsamen Sorgerechts erforderliche Mindestmaß an Übereinstimmung nicht besteht. Der 17.Familiensenat des erkennenden Gerichts hat auf einen gleichgerichteten Antrag des Vaters in dem Beschluss vom 12.09.2012 - 17 UF 162/12 -zur Kommunikationsfähigkeit der Eltern ausgeführt:

 

"(bb) Das ist, wie das Familiengericht zutreffend herausgearbeitet hat, im vorliegenden Fall indessen ganz offensichtlich und ohne irgendeinen Zweifel eindeutig zu verneinen. Damit ist gleichzeitig klar, dass die Rüge des Vaters, das Familiengericht habe den angegriffenen Beschluss erlassen, ohne auf das Wohl des Kindes Bedacht zu nehmen (Beschwerdeschrift vom 09.August 2012; Bl.39), abwegig ist:

 

Ein erstes, deutliches Indiz ergibt sich schon aus dem Vorblatt zu der Akte. Dort sind, unter der Rubrik "frühere bzw.weitere Verfahren" ohne das vorliegende Verfahren und ohne die etwa neun Verfahren, in denen es um eine Ablehnung bzw. die Selbstablehnung eines Richters ging, seit dem Jahr 2004 insgesamt 25 Verfahren, den Umgang betreffend - allein im Jahr 2009 kam es zur Einleitung von neun Umgangsverfahren - eingetragen sowie weiter zwei Verfahren zur elterlichen Sorge sowie insgesamt vier sonstige, vormundschafts- oder kindschaftsrechtliche Verfahren. Im Anbetracht dieses Befunds und unabhängig von der Frage, von wem diese Serie von Verfahren veranlasst worden ist, ist offensichtlich, dass die Eltern in keinerlei Weise in der Lage sind, wie auch immer miteinander zu kommunizieren. Tatsächlich handelt es sich um ein hochkonflikthaftes Verhältnis, bei dem der medizinische Laie unwillkürlich an krankhafte Züge oder querulatorische Tendenzen denken muss.

 

Der Streit der Eltern beschäftigt inzwischen auch die Strafgerichte, von der Mutter ist unwidersprochen vorgetragen worden, der Vater sei wegen einer Vielzahl von Beleidigungen zu ihrem Nachteil vom Amtsgericht Tiergarten zu einer Geldstrafe verurteilt worden (Schriftsatz der Mutter vom 30.Juli 2012, dort S.13;Bl.20).

 

Der Vater drangsaliert die Mutter in erheblichem Ausmaß mit Mails und Briefpost mit teilweise hochgradig beleidigendem Inhalt. So soll sie von ihm, ihrem unwidersprochen gebliebenen Vortrag zufolge, beispielsweise als geisteskrank oder als von nationalsozialistischem Gedankengut bzw. Erziehungsvorstellungen durchdrungen dargestellt worden sein. Die Schilderung des Mail- und Postverkehrs durch die Mutter (Schriftsatz der Mutter vom 30.Juli 2012, dort S.9ff.;Bl.16ff.) erweckt insgesamt den Eindruck, als handele es sich hierbei um eine Form des "stalkings" seitens des Vaters."

 

 

Es ist auch vor dem Hintergrund der Neufassung des § 1626 a Abs.1 BGB allein eine durchgreifende Änderung dieser Sachlage, die eine abweichende Beurteilung des Begehren des Vaters rechtfertigen könnte.Eine solche Hinwendung zum Besseren ist aber nicht ersichtlich. Vielmehr hat das Jugendamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin in dem Bericht vom 12.08.2013 ausgeführt, dass die Kommunikation zwischen den Eltern (weiterhin) nachhaltig gestört sei. Der Vater habe über viele Jahre hinweg seine Forderung, mit der Mutter in einen Austausch zu treten, durch seine herabwürdigenden schriftlichen Äußerungen über diese konterkariert, was in zahlreichen familiengerichtlichen Verfahren und einer Verurteilung wegen Beleidigung dokumentiert sei.Das Familiengericht hat bei seiner Entscheidung vom 15.10.2013 daher zu Recht maßgeblich auf die fehlende Kooperationsfähigkeit der Eltern abgestellt und dazu angeführt, dass auch der Anhörungstermin gezeigt habe, dass kein Mindestmaß an Übereinstimmung zwischen ihnen bestehe.

Soweit der Vater vorträgt, es gebe keine strittigen sorgerechtlichen Fragen zwischen den Eltern, rechtfertigt das vor dem Hintergrund anhaltender Streitereien keine andere Beurteilung. Es ist nicht annähernd zu erwarten, dass sich die Eltern bei einer gemeinsamen elterlichen Sorge über die in Zukunft für L. zu entscheidenden Fragen sachgerecht, konfliktfrei und erforderlichenfalls zeitnah verständigen könnten. Angesichts der Schwere des Elternkonflikts gilt das auch für den Fall, dass das Aufenthaltsbestimmungsrecht bei der Mutter verbliebe und nur die gemeinsame elterliche Sorge im Übrigen begründet werden würde.

 

Dem Kindeswillen - sei er autonom gebildet oder nicht - kommt bei einem tiefgreifenden Elternkonflikt, wie er hier vorliegt, für die Einräumung des gemeinsamen Sorgerechts eine ausschlaggebende Bedeutung in der Regel nicht zu, weswegen das Amtsgericht von der Bestellung eines Verfahrensbeistandes (§ 158 FamFG) absehen konnte. Dies hindert allerdings nicht die Feststellung, dass die ablehnende Haltung L.s gegenüber dem Beschwerdeführer im Vergleich zu ähnlich gelagerten Konstellationen sehr stark ausgeprägt ist und letztlich die mangelnde Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit der Eltern widerspiegelt. Eine Stärkung der rechtlichen Position des Vaters widerspricht dem klar geäußerten Willen des Kindes, das eine Annäherung des Vaters nicht möchte. L.hat bei der gerichtlichen Anhörung vom 15.10.2013 eindeutig erklärt, sie wolle nicht, dass der Vater über sie mitbestimmen könne. Diese Erklärung findet ihre Entsprechung in L.s Haltung zu den Umgangskontakten mit dem Vater, denen sie nach dem Vermerk über ihre Anhörung vom 15.10.2013 ablehnend gegenübersteht. Die Haltung des Kindes ist konstant und eindeutig. Die ablehnende Einstellung L.s wird bestätigt durch den Bericht des Jugendamtes vom 12.08.2013, nach welchem der Versuch, Treffen zwischen Vater und Tochter zu organisieren, wegen der Abwehr des Kindes fehlgeschlagen ist und der gemäß Beschluss des erkennenden Gerichts vom 12.11.2012 - 17 UF 186/12 - geregelte begleitete Umgang letztlich im allseitigen Einvernehmen beendet werden musste. Die Verantwortung für diese Entwicklung weist die Beschwerdeerwiderung dem Vater zu, der sich nicht an die Regeln gehalten habe. Die Auffassung der Beschwerde, eine neuerliche "rechtskonforme, fachlich qualifizierte " Anhörung des Kindes könne zu anderen Erkenntnissen führen, teilt der Senat angesichts der konstanten Willenshaltung des Kindes nicht.

 

Aufgrund der eindeutigen Sachlage, die einer Begründung der gemeinsamen elterlichen Sorge entgegensteht, entscheidet der Senat ankündigungsgemäß gemäß § 68 Abs.3 Satz 2 FamFG ohne Durchführung einer mündlichen Anhörung der Beteiligten. Diese hat bereits im ersten Rechtszug stattgefunden. Von einer erneuten Vornahme sind keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten; der Senat ist in der Lage, sich anhand des gerichtlichen und außergerichtlichen Schriftwechsels der Beteiligten ein Bild von Art und Inhalt des Konflikts zu machen. Verfahrensfehler des Familiengerichts, die eine erneute mündliche Anhörung erforderlich machen könnten, sind entgegen der Auffassung des Vaters nicht erkennbar. Die Bestellung eines Verfahrensbeistandes gemäß § 158 FamFG war vor dem Hintergrund der klaren Sachlage, wie ausgeführt, hier nicht geboten.Es ist auch nicht ersichtlich, dass das Familiengericht bei der Anhörung L.s oder der anderen Beteiligten nicht sachgerecht verfahren ist. Vielmehr hat es L. angemessen Gelegenheit gegeben, sich zum Verfahrensgegenstand zu äußern; die Anhörung wurde ausweislich des ergänzenden Vermerks vom 17.10.2013 (Bl.79 R.d.A.) auch kindgerecht durchgeführt.

 

2. Die Kostenentscheidung folgt aus § 84 FamFG.

 

Der Verfahrenswert bestimmt sich nach § 45 Abs.1 Nr.1 FamGKG.

 

3. Der Mutter ist gemäß §§ 76 ff. FamFG,114 ff. ZPO Verfahrenskostenhilfe unter Beiordnung ihres Verfahrensbevollmächtigten zu bewilligen.

 

Tucholski Hartung Dr.Zivier

 

 

 

 

Kommentar (http://www.wgvdl.com/forum3/index.php?id=41487)

 

Das war auch nicht anders zu erwarten.

 

Du bist da einem ganz einfachen Algorythmus aufgesessen:

 

1) Deine Ex hat das Kind.

 

2) Dein Wunsch auf Gleichberechtigung bei der Alltagssorge wird dir als Aggressivität ausgelegt.

 

3) Deine Ex bekommt die Verfahrenskosten von allen Steuerzahlern geschenkt und kostenlos eine Anwältin gegen dich gestellt.

 

4) Dein mit Sicherheit System-demaskierender Schriftwechsel wird dir im Beschluss als Begründung für die Abweisung um die Ohren gehauen und gegen dich verwandt.

 

Die haben also nichts weiter gemacht, als im Moment deines Schlages beiseite zu treten und dir, als du mit Schwung vorbei bist, noch einen Arschtritt zu geben.

Die kennen sich aus, das Schema funktioniert immer wieder.

 

Das ist der klassische Fall hier in Deutschland. Hat millionenfach geklappt. Auf den Rat Erfahrener hört keiner, jeder muss seine Erfahrung selber machen. Nimms locker, ich war genauso.

 

Es macht keinen Sinn, sich an Politiker zu wenden. Juristen interessiert das nur insofern, dass ihre Kohle stimmt. Jugendämter? Vergiss es.

 

Trennungskinder sind eine verlorene Generation ohne jegliche Lobby. Sie sind eine Goldader für die Trennungs- und Scheidungsindustrie. Gottlob den demographischen Wandel, denn jedes ungeborene Kind muss den deutschen Rechtsstaat nicht erleben.

 

Mein Tipp:

 

Mache den Richter, den Jugendamtsleiter und den Bürgermeister/Landrat persönlich für das Schicksal deines Kindes verantwortlich. Mache da richtig Druck, also nicht bitten oder so. Bedränge diese Leute mit Fakten aus dem Leben/Entwicklung deines Kindes, mit Tatsachen aus der Wissenschaft (wichtige Rolle der Väter) und publiziere das. Gehe mit diesen Fakten ins soziale Umfeld deiner Ex und mache klar, was das für ein Weib ist. Solange du über Tatsachen berichtest, kann dir niemand etwas.

 

Breche jeglichen Kontakt zu deiner Ex ab. Kein Brief, kein Anruf, keine Email oder SMS. Nichts. Tue Dinge, mit denen die nicht rechnen. Vergiss nicht: Die sind in diesem Milieu seit Jahren zu Hause, die wissen wie du tickst und stellen sich vorher darauf ein. Du musst aus dem Schema fallen, asynchrone Kriegsführung .... dann sind die überfordert. Fange mit Anzeigen an, gegen alle. Keine Hemmung, hau drauf auf den Richter, Staatsanwälte, Anwälte und deine Ex. Da kommt zwar nix bei raus, aber du beschäftigst diese Leute. Wenn das alle machen, dann ist das für die echtes Stresspotential. Wird eine Anzeige eingestellt, gehe in Widerspruch, bis hoch zur Generalstaatsanwaltschaft. Das kostet nix, also dich zumindestens. Mach denen richtig Arbeit, die wollen es doch so und werde zum unangenehmen Menschen.

 

Halte Kontakt zu deinem Kind, egal wie. Dein Kind wird eines Tages Fragen stellen, auch und vor allem deiner Ex. Dann kommen noch 40 Jahre und das ist dann deine Zeit.

 

PS: Gehe mal zur Familienschand.de , da ist eine Richterin richtig nervös geworden. Der hat´s richtig gemacht. War eine tolle Aktion! Genau davor haben die Angst.

 

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Ich bin Oberkellner, die ultimative Deppenoffensive hier im Forum.